05.10.2016, 09:47 Uhr

Integrationsarbeit in Wagna und Leibnitz

Mit tatkräftiger Unterstützung der Gemeinden Leibnitz und Wagna konnten im September je zwei integrative Projekte im Rahmen des Projektfonds des Landes Steiermark umgesetzt werden. Mit Zustimmung der Landesrätin Doris Kampus erhielten die Gemeinden den Auftrag, Projekte zu initiieren, die sowohl der einheimischen Bevölkerung als auch den Neuzugezogenen Rat und Hilfe, Orientierung und Unterstützung oder auch nur Abwechslung und Begegnung ermöglichten.
Wenig verwunderlich waren mit der Durchführung der Projekte alte Bekannte in der Migrations- und Integrationsszene betraut. Erika Wabl-Sonnleitner, Obfrau des verein-freiraum kümmerte sich um die Radwerkstatt in Leibnitz. Nicht enden wollender Zulauf zeigte das Bedürfnis aller Bevölkerungsschichten nach leistbarer Mobilität. Eva Surma lud zu einem Rundgang „Wann? Wo? Wohin?“ und besuchte hilfreiche Organisationen und Einrichtungen in Leibnitz (PSZ, verein-freiraum, Vision Gesundheit, Vinzimarkt). Sylvia Jöbstl, die Unternehmerin und Unternehmensberaterin, postulierte im Vereinshaus Wagna: „Job im Fokus!“ und erläuterte sehr zum Erstaunen so mancher Arbeitswilliger die rechtlichen Bestimmungen, die den Zugang zum Arbeitsmarkt und die Beziehung zwischen ArbeitnehmerIn und ArbeitgeberIn in Österreich regeln. Tanja Hartner und Nadine Wagna, die Newcomerinnen in der Szene, organisierten im Römerdorf ein Fest „Beziehung durch Begegnung“, das vom Trommeln, über interkulturelles Buffet bis hin zur gemeinsamen Yoga-Stunde und multikulturellen Gesellschaftsspielen keinen Wunsch offenließ.
Kontinuität in der Migrationsarbeit scheint derzeit vor allem im Ehrenamt stattzufinden. Wie wichtig das öffentliche Engagement in Sachen Integration, Durchmischung und Austausch ist - und natürlich auch das Zutun der Verantwortungs- und VerwaltungsträgerInnen, wurde durch die Umsetzung der vier Kleinprojekte wieder einmal offenbar. Die Mitwirkenden danken für die Anteilnahme, den Besuch der Veranstaltungen, den vielen Unterstützern sowie Landesrätin und Bürgermeistern!
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