16.06.2016, 08:59 Uhr

Lipizzaner, Wein und mehr

Empfang bei der Lipizzaner Gala: Bramauer, Tüchler, Niggas, Metlar, Brandner, Hoffer, Gürtler & die Bereiter der Spanischen Hofreitschule, Kainz, Gach, NAbg. Amon, Jirka, Machater. (Foto: Sven Raters)

Steirisches Bündnis aus Wirtschaft & Tourismus erobert Schweizer Markt.

Erstmals agierte der Tourismussektor in Form des Regionalverbandes Süd-West-Steiermark als Triebfeder für eine neuartige Wirtschaftsoffensive des ICS: Wirtschaftstourismus nennt sich das jüngst kreierte „Schmankerl“, welches in Form ausgewählter Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Forschung & Tourismus von 9. bis 11. Juni in Zürich Gusto auf heimische Qualität machte.

Dass die Steiermark ein außergewöhnlicher Nährboden für internationalen Erfolg ist, stellten die aus dem weststeirischen Piber stammenden Lipizzanerpferde am vergangenen Wochenende bei Jubiläumsaufführungen zu „450 Jahre Spanische Hofreitschule“ in Zürich unter Beweis. Doch nicht nur diese - auch die steirische Schmankerlecke zeigte sich von ihrer feinsten Seite. Die Hofkäserei Deutschmann kredenzte kulinarische Leckerbissen. Schilerol Erfinder Machater konnte mit seiner spritzigen Erfrischung überraschen und natürlich ist der steirische Wein Erfolgsgarant, wenn es darum geht, bei Genussspechten zu punkten. Die edlen Tropfen kamen aus den Weingütern Potzinger, Südsteiermark und Machater, Weststeiermark.

Ziel der Reise war die Etablierung nachhaltiger Wirtschaftsbeziehungen und die Repräsentation der Kultur- & Genussregion Steiermark. Erich Bramauer, Wirtschaftsinkubator und Netzwerker aus Bärnbach ist überzeugt:
"Unsere Wirtschaftsreise in die Schweiz hat uns deutlich gemacht warum die Schweiz das Prädikat Innovationsweltmeister trägt. Nirgends ist sonst die Zusammenarbeit der Universitäten und der Wirtschaft so intensiv wie dort. Unsere Wirtschaft hat aber gute Chancen im Tourismus und im Export zu punkten. Daher sollten wir künftig auf dem Schweizer Markt aktiver werden."
Thomas Brandner, GF des Regionalverbandes Süd-West-Steiermark freut sich, dass der Tourismus als Brückenbauer zunehmend an Achtung gewinnt: „Die Reise hat gezeigt, dass Wirtschaftsbeziehungen vom touristischen Angebot begünstigt werden. Im Gegenzug profitiert der Tourismus von einer erfolgreichen Wirtschaft mit internationaler Gästefrequenz.“
Künftig wird in der Angebotspolitik den Wirtschaftsreisenden eine erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet. „Unser Konzept, die Vernetzung von Wirtschaft und Tourismus zu forcieren, hat sich als erfolgreich erwiesen und wird allenfalls weiterverfolgt“, zieht Delegationsleiter und Obmann des Außenhandels der WKO Steiermark Manfred Kainz Bilanz.

Ob die westlichen Österreich-Nachbarn stärker von der steirischen Wirtschaftskompetenz beeindruckt sind, oder ob Sie dem steirischen Wein und den herzhaften Schmankerln erlegen sind, das lässt sich nicht so genau sagen.
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