25.05.2016, 13:59 Uhr

Patientensicherheit an vorderster Front

V.l.n.r.: Strohmeier, Bischof, Drexler, Nussbaum, Schörghofer. (Foto: Gesundheitsfonds)
Mit dem Start der ELGA-Anwendung „e-Medikation“ in der Region Deutschlandsberg werden die von ÄrztInnen verordneten und von Apotheken abgegebenen Medikamente sowie wechselwirkungsrelevante, nicht-rezeptpflichtige Arzneimittel in die jeweilige e-Medikationsliste eintragen.
Ihr Ziel ist es, das mit Arzneimitteln verbundene Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigungen zu minimieren und die Sicherheit für die PatientInnen bei der Einnahme von Medikamenten zu erhöhen.
Dafür muss die e-card der Patientin/des Patienten in der Apotheke gesteckt werden. Ziel ist es, bestmögliche Medikamentensicherheit für die Patientinnen und Patienten zu erreichen. Wenn die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt bzw. die Apothekerin/der Apotheker auf einen Blick sehen, welche Medikamente die Patientin/der Patient einnimmt, kann bei der Verschreibung bzw. Abgabe eines neuen Arzneimittels Rücksicht darauf genommen werden.


Minimierung der Risiken

Gesundheitslandesrat Christopher Drexler ist stolz auf die Vorreiterrolle der Steiermark im Rahmen von ELGA und e-Medikation. „Der große Vorteil von e-Medikation ist die Minimierung der Risiken unerwünschter Wechselwirkungen und Mehrfachverordnungen. Außerdem wird die Sicherheit bei der Einnahme von Medikamenten für die Patientinnen und Patienten deutlich erhöht.“
GKK-Obfrau Verena Nussbaum: „Wer mehrere Medikamente gleichzeitig nehmen muss, kann leicht den Überblick verlieren. Das birgt viele Gefahren und führt oft zu sinnlosen Doppelverschreibungen. Die e-Medikation garantiert sowohl den Patientinnen und Patienten als auch den Ärztinnen und Ärzten einen aktuellen Überblick über die verordneten Medikamente.“
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