31.08.2016, 13:59 Uhr

Stundenlang im Einsatz im Kampf gegen invasive Neophyten

V.l.: André Winter, Renaldo Kuss und Raphael Narrath nach getaner Arbeit in Heimschuh.

Die Berg- und Naturwacht Leibnitz kämpft gegen den starken Wuchs der Neophyten.

Der gefürchtete Riesen-Bärenklau, der starke Verbrennungen hervorruft, war heuer schon mehrmals großes Thema im Bezirk Leibnitz. Doch auch andere Neophyten, die vielerorts wuchern und kaum mehr loszuwerden sind, halten die Berg- und Naturwacht Leibnitz mit Ortsstellenleiter Raphael Narrath in Atem. So wurden alleine in der Gemeinde Heimschuh heuer rund 200 Arbeitsstunden investiert, um u.a. den japanischen Staudenknöterich im Bereich 47c (Höhe Holzbau Watz, Schneeberger Teiche und alter Sulmarm Nähe Tennishalle) zu bekämpfen. "Diese Fläche ist seit Juli 2016 Teil eines ELER Projektes der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht, das vom Land Steiermark und der EU finanziert wird. Wir betreuen das Gebiet seit zwei Jahren, wobei die ersten Ergebnisse zeigen, dass das Mähen vor der Blüte sehr wichtig ist, auch wenn es unmöglich ist, die Neophyten zur Gänze loszuwerden", betont Ortsstellenleiter Raphael Narrath, der den Mitlgiedern der Berg- und Naturwacht für ihren unermüdlichen Einsatz dankt. "Hauptziel ist es, die Neophyten so zu schwächen, damit die ursprüngliche Vegetation wieder wächst. Heuer wurde bereits dreimal gemäht", so Narrath.
Um sich bei der Mäharbeit zwischen Brennessel, unerlaubt abgelagerten Stauch- und Grassschnitt und Neophyten durchzukämpfen, muss man Idealist sein. "So erspare ich mir das Marathon laufen", meint Schriftführer André Winter aus Gralla, der sich seit vier Jahren bei der Berg- und Naturwacht engagiert, nach getaner Mäharbeit in Heimschuh. Auch Renaldo Kuss aus Leibnitz ist bereits seit 15 Jahren bei der Berg- und Naturwacht und kennt die Probleme rund um die Neophyten genau: "Die Naturverbundenheit treibt mich hinaus."
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