20.09.2016, 10:44 Uhr

Tanken kann auch billig sein

Der AK Spritpreismonitor erhebt die Preise von über 240 Tankstellen in der Steiermark. AK-Präsident Josef Pesserl fordert die Fortführung der Preistransparenz-Datenbank.

Die AK-Marktforschung hat in ihrer Erhebung regionale Preisunterschiede von rund 33 Prozent zwischen der günstigsten und teuersten Tankstelle gefunden. So kann man in Graz Stadt (Hofer, Leitner-Puntigamerstr., Spritkönig) und in Liezen (Hofer) um 1,054 Euro tanken, im Bezirk Leoben (BP Eisenerz) zahlt man satte 1,399 Euro für einen Liter Eurosuper.
Bei Diesel ist es ähnlich: 0,974 Euro in Graz gegenüber 1,299 Euro in Spielfeld und Eisenerz. Das ergibt einen Preisunterschied von 33,4 Prozent.
Tanken auf der Autobahn ist mit 17 Prozent höheren Preisen wie immer teurer. Aber auch mit dem richtigen Timing lässt sich sparen: Am Vormittag zahlt man weniger, als am Nachmittag. Gegenüber dem Vorjahr sind die Preise – auch wenn sie jüngst wieder gestiegen sind – um 6,1 Prozent (Eurosuper) bzw. um 4,4 Prozent (Diesel) billiger.
AK Präsident Josef Pesserl sieht das Auslaufen der Verordnung mit Ende des Jahres mit Besorgnis: „Ich ersuche den Wirtschaftsminister, die für die Preistransparenzdatenbank und den Spritpreisrechner notwendigen Verordnungen endlich unbefristet zu verlängern.“ Diese Regelung läuft mit Ende des Jahres aus und ohne diese Grundlagen ist mit Preiserhöhungen im Minutentakt zu rechnen. Sinnvolle Preisvergleiche wären dann nicht mehr möglich.
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