09.05.2016, 13:53 Uhr

Gestern drehte Beppo auf, heute geht Werner

Ein Bild aus glücklichen Tagen von der Steirischen Weinwoche: Beppo Muchitsch, Siegi Schrittwieser, Werner Faymann und Gerhard Wlodkowski.

Die Sonntagsschlagzeilen am Muttertag beherrschte NAbg. Beppo Muchitsch, nachdem er Bundeskanzler Werner Faymann mit weiteren SPÖ-Granden öffentlich zum Rücktritt aufforderte. Heute folgte der SPÖ-Vorsitzende dem Appell.

Kämpferisch und wortgewandt beherrschte NAbg. und Gerwerkschaft Bau-Holz-Chef Josef Muchitsch gestern die Nachrichten, nachdem er Bundeskanzler Werner Faymann im Sinne eines möglichen Neustarts für die Partei zum Rücktritt bat. Heute gegen Mittag wurde der Appell offenbar erhört und der Druck immer größer: Werner Faymann gab seinen Rücktritt aus allen Funktionen bekannt.
"Menschlich ein schwerer, aber für einen Neustart der SPÖ ein großer Schritt von Werner Faymann! Danke Werner", so NAbg. Josef Muchitsch in einer ersten Stellungnahme für die WOCHE Leibnitz. "Jetzt braucht es eine inhaltliche und personelle Neuausrichtung. Worte sind genug gewechselt, lassen wir Taten folgen. Von der politischen Defensive in die Offensive", so NAbg. Muchitsch.

Das sagen die Leibnitzer SPÖ-Bürgermeister

Umgehend Unterstützung für NAbg. Beppo Muchtisch kam bereits gestern von Wagna-Bgm. Peter Stradner. "Jetzt kann er schwierige Teil unserer gemeinsamen Arbeit beginnen: Der Wiederaufbau der Sozialdemokratie in Österreich", so Bgm. Peter Stradner gegenüber der WOCHE Leibnitz zum Faymann-Rücktritt.
Auch Leibnitz-Bgm. Helmut Leitenberger zeigt Verständnis für eine offene Diskussion von LH-Stv. Michael Schickhofer und NAbg. Beppo Muchitsch, was die turbulenten Zeiten der SPÖ angeht: "Wenn eine Partei eine Diskussion lostritt, ist es auch notwendig, darüber zu sprechen", so Bgm. Helmut Leitenberger, der sich dennoch überrascht vom Rücktritt Faymanns zeigt.
Gralla-Bgm. Hubert Isker spricht ebenso von einem richtigen Schritt: "Jedoch muss dieser personellen Veränderung auch eine inhaltliche Neuausrichtung mit verstärkten Bezug auf die Menschen folgen."
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