08.04.2016, 07:34 Uhr

Der Nachwuchstainer als Lehrer fürs Leben

Die Trainer Markus Gsellmann (r.) und Co-Trainer Wilfried Adam (l.) mit der U 10 des FV Malerbetrieb Haring St. Andrä-Höch.

Markus Gsellmann opfert seine karge Freizeit der fußballerischen Ausbildung von Kindern beim FC Malerbetrieb Haring in St. Andrä-Höch.

Seit drei Jahren ist Markus Gsellmann beim FV Malerbetrieb Haring St. Andrä-Höch mit Freude als Nachwuchstrainer tätig. Das hat aber auch familiäre Gründe. Die Tochter von Vereinspräsident Gerald Haring ist nämlich Gsellmanns Freundin und der Präsident so zu sagen der Schwiegervater in spe.
Seit dem Vorjahr als Jugendleiter und U 10-Trainer. Dabei hätte der bei einer Versicherung in Vollzeit arbeitende Steirer auch sonst genug zu tun. Denn als Aktiver spielt er beim Landesligisten FC Gleisdorf.

Arbeit mit dem Nachwuchs

"Meinen freien Mittwoch beim FC Gleisdorf opfere ich dafür, um nach St. Andrä-Höch zu kommen und die Kinder zu trainieren", erzählt Gsellmann, der als ausgebildeter Landesverbandstrainer Vereine bis zur Oberliga betreuen darf. Was ihn bei seiner Arbeit in St. Andrä-Höch so motiviert und fasziniert ist die Möglichkeit, zu sehen, was die Kinder während seiner Trainerzeit schon alles gelernt haben. "Die zurzeit elf Kinder der U 10 habe ich von der U 8 und der U 9 bis heute fußballerisch begleiten dürfen. Da lässt sich gut beobachten, was sie plötzlich können, das sie noch vor zwei Monaten nicht beherrscht haben", freut sich Gsellmann, der von "Co" Wilfried Adam unterstützt wird. Ziel ist natürlich, so der Trainer, möglichst viele der eigenen Nachwuchsfußballer aus der Jugend bis in die zurzeit in der 1. Klasse West spielende Kampfmannschaft zu führen.


Fürs Leben lernen

Den Fußball sieht Gsellmann für seine Schützlinge aber auch als Schule fürs spätere Leben. "Als Trainer ist man für die Kinder eine Respektsperson. Sie lernen über den Fußball Teamwork und Ehrgeiz zu entwickeln und, dass es, wie im Leben auch, Vorgesetzte gibt, denen man sich unterordnen muss. Der Trainer ist auch Erzieher der Kinder", so Gsellmann, der betont, dass der Sport Kindern vor allem Spaß machen und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ermöglichen soll.
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