29.08.2016, 09:35 Uhr

Kärcher-Leichtathletik-Masters auch national top

Nach den Erfolgen bei der Landesmeisterschaft wollten die Leichtathleten der SU Kärcher Leibnitz auch österreichweit ihre Klasse beweisen. Das gelang in Amstetten bei den dort mit viel Herz ausgetragenen nationalen Meisterschaften eindrucksvoll. Sieben Medaillen, davon drei goldene, waren die erfreuliche Ausbeute. Das die Stockerlplätze den Damen vorbehalten blieb, liegt daran, dass bei den Herren die Teilnehmerfelder gross sind und hier teilweise Weltlasseleistungen erzielt werden. Als Standortbestimmung ist die Teilnahme aber immer willkommen und gute Ergebnisse freuen besonders. So jubelte Dominik CHUM (M35) nach dem 200 m Lauf über persönlicher Bestleistung von 26,81 sec (endlich unter 27!) und lieferte über 100 m seriöse 13,36 sec ab. Wolfram HEIDINGER hatte in der Klasse M60 bei den Würfen wirklich übermächtige Gegner, seine Leistungen (Kugel – 8,34 m, Diskus 20,69 m, Speer 21,26 m) lagen jedoch durchwegs im „grünen“ Bereich. Die Familienbilanz der Medaillen mit den 3 Siegen von Barbara HEIDINGER und einer Silbernen (W60) ist jedenfalls hochweiss! In den Sprints konnte sie über 200 m mit persönlicher Bestleistung von 34,44 sec eine Leistung von internationaler Klasse erzielen und gewann auch die 100 m in 16,48 sec. Besonders wertvoll war für sie auch der Sieg im Speerwurf mit 22,50 m (PB), für 7,93 m mit der Kugel gab es wohl Silber – die 8 m Grenze leistete aber diesmal erfolgreichen Widerstand. In der Klasse W50 steuerte Ingrid GRITSCH drei weitere Silbermedaillen bei. Dabei gab es mit dem Diskus eine persönliche Bestleistung von beachtlichen 21,99 m, mit 8,29 m beim Kugelstoss und 18,23 m im Speerwurf war sie nicht ganz zufrieden. Walter VOGEL (M45) musste nach einem beherzten Start über 200 m leider verletzt die Segel streichen. Trotzdem resumiert Trainer Reinhold HEIDINGER ein ganz starkes Auftreten auf österreichischer Ebene, wobei sowohl das ganze Team als auch Leibnitz als Sportstadt in der Masters-Szene nicht nur einen guten Namen hat, sondern äusserst beliebt ist.
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