25.05.2016, 13:15 Uhr

Leobener Kulturpreis für Erika Hoványi

Erika Hovanyi, Künstlerin und Lehrerin am Alten Gymnasium Leoben, bekommt für ihre Tätigkeiten den Kulturpreis der Stadt Leoben. (Foto: KK)

Die ungarische Malerin und Textilkünstlerin mit engem Bezug zu ihrer Wahlheimatstadt Leoben hat den 24. Kulturpreis der Stadt Leoben bekommen.

LEOBEN. Für ihren "künstlerischen Tiefgang und ihr Wirken mit weiter Strahlkraft über Leoben hinaus", so hat Kulturstadtrat Willibald Mautner es beschrieben, wurde der Malerin und bildenden Künstlerin Erika Hoványi gestern der Kulturpreis 2015 der Stadt Leoben zuerkannt.
Dafür sprachen sich die Jurymitglieder Vizebürgermeister Maximilian Jäger, Wolfgang Muchitsch, Direktor des Universalmuseum Joanneum, der Leobener Künstler Georg Brandner, Willibald Mautner sowie Museumsleiterin Susanne Leitner-Böchzelt einstimmig aus.

Der Preis, der mit 3.600 Euro dotiert ist, wird Erika Hoványi am Freitag, 29. Juli, im Rahmen der Eröffnung der Sommerphilharmonie Leoben im Pavillon des Asia Spa um 19.30 Uhr überreicht.

Die Künstlerin

Die Künstlerin Erika Hoványi wurde 1953 in Nyiregyhaza in Ungarn geboren und absolvierte dort ihre Schulausbildung und legte das Diplom für Geographie und Zeichnen ab. 1980 zog sie nach Österreich und erwarb die Österreichische Staatsbürgerschaft. In Österreich schloss sie an der Akademie der Bildenden Künste in Wien ihr zweites Studium mit dem Magister artium ab und war danach im Gymnasium in Judenburg und seit 1989 am Alten Gymnasium in Leoben tätig.
Seitdem lebt Erika Hoványi einen engen Kontakt zu ihrer Wahlheimatstadt Leoben, die sich durch die Gestaltung der überdimensionalen Fastentücher für die Stadtpfarrkirche St. Xaver und zahlreiche Ausstellungen ausdrückt.
Die Künstlerin blickt auf eine sehr rege Ausstellungstätigkeit in Ungarn und Österreich zurück – aktuell läuft im Rathausfoyer die Schau „Lebenselixier Licht und Farbe“.
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