02.06.2016, 11:33 Uhr

74.468 Stunden unentgeltlich im Einsatz

Josef Himsl, Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Leoben.
BEZIRK LEOBEN. Der Rettungsbezirk Leoben umfasst die Bezirksstelle Leoben, sowie die Ortsstellen Mautern, Trofaiach, St. Michael und Eisenerz. Als Gastgeber für die diesjährige Bezirksversammlung fungierte die Ortsstelle Mautern.
Bezirksstellenleiter Franz Valland begrüßte die zahlreich erschienen Mitarbeiter aus dem gesamten Bezirk und freute sich über das Kommen vieler Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und von befreundeten Einsatzorganisationen.
Bezirksgeschäftsführer Josef Himsl und sein Team dokumentierten In beeindruckenden Präsentationen die Leistungen der jeweiligen Arbeitsgebiete des Roten Kreuzes im Bezirk Leoben. So wurden im Bereich Rettungs- und Krankentransportdienst von den ehrenamtlichen MitarbeiternInnen insgesamt 74.468 Stunden unentgeltlich geleistet. Zusammen mit den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Zivildienern kam bei 35.432 Ausfahrten eine Kilometerleistung von 913.244 Kilometern zustande.

Neues Notarztsystem

Besonders hervorzuheben war die Umstellung des Notarztsystems vom Notarztwagen auf ein „Rendezvous-System“ mit einem Notarzteinsatzfahrzeug. An der Einsatzstelle treffen die beiden Rettungsdienst-Einheiten zusammen, und die Besatzungen werden gemeinsam tätig. Die Bezirksstelle Leoben und das LKH Hochsteiermark, Standort Leoben, das die meisten Notärzte stellt, gingen in diesem Bereich eine Kooperation mit dem UKH Kalwang ein.
Aber nicht nur der Rettungs- und Krankentransportdienst des Roten Kreuzes Leoben zeigte beeindruckende Zahlen. Auch im Bereich „Mobile Pflege und Betreuung“ wurden bei insgesamt 47.578 Hausbesuchen 1.046 Klienten betreut, was 42.512 Arbeitsstunden entspricht.


Schwierige Finanzsituation

Die Finanzen wurden von internen Rechnungsprüfern genauestens unter die Lupe genommen. Das Budget für das abgelaufene Jahr belief sich auf 2,8 Millionen Euro. Unter dem Strich steht leider aber ein beträchtlicher Abgang. Die Sicherstellung der Versorgung bleibt finanziell betrachtet eine Herausforderung. Aus diesem Grund braucht das Rote Kreuz im Rettungsbezirk Leoben auch weiterhin die Solidarität der Politik und der Bevölkerung.
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