08.04.2016, 14:05 Uhr

Aktionskomitée "Rettet den Polsterlift" fordert ein touristisches Entwicklungskonzept

Mit der geplanten Stillegung des "Polster-Einsersesselliftes" will sich das Aktionskomitee nicht abfinden. (Foto: KK)
VORDERNBERG. Herwig Emmerstorfer und Martin Karner vom
Aktionsteam "Rettet den Polsterlift" werden sich weiter dafür einsetzen, dass der Tourismus in der Region zwischen Leoben und Hieflau entwickelt wird und der Lift zum Polstergipfel erhalten bleibt.
In einer Presseaussendung heißt es: Wir haben die Bürgermeister der Region zwischen Leoben und Hieflau, die Vorsitzenden der lokalen Tourismusverbände sowie das Land Steiermark (Landeshauptmann-Stellvertreter Schickhofer und Tourismus-Landesrat Buchmann) aufgefordert, über den Sommer einen gesamthaften Plan zur Entwicklung des Tourismus in der Region zwischen Leoben und Hieflau zu erstellen. Integrierender Bestandteil dieses Planes muss der Lift zum Polstergipfel sein. Wir haben den Verantwortlichen unsere Unterstützung angeboten.
Das Land Steiermark ist bekanntlich bereit, für den Weiterbestand des Liftes zum Polstergipfel einen Beitrag von einer Million Euro zu leisten. Auf Basis eines professionellen Tourismusplans für die Region sind wir überzeugt, dass die bestehende Finanzierungslücke für den Erhalt des Polsterliftes von rund 900.000 Euro geschlossen werden kann.
Wenn im Sommer konkret daran gearbeitet wird, einen Tourismusplan zu erstellen und den Polsterlift zu erhalten, kann in Abstimmung mit der zuständigen Seilbahnbehörde die Konzession für den Betrieb des Lifts bis auf Weiteres (und damit über den 30.6.2016 hinaus) aufrecht bleiben. Das Seilbahngesetz gibt hierzu die rechtliche Basis. Es kann somit der für den Tourismus enorm wichtige heurige Sommerbetrieb des Einser-Sesselliftes sichergestellt werden. Wir haben Bürgermeister Hubner aufgefordert, darüber mit der Seilbahnbehörde das Einvernehmen herzustellen.
 
Karner: "Wir hoffen sehr, dass die Politik den Schwung aus der breitenwirksamen Berichterstattung aufnimmt und nun den Tourismus in der Region zwischen Leoben und Hieflau auf neue Beine stellt. Und natürlich bleiben wir optimistisch, dass mit diesen Maßnahmen der Lift auf den Polstergipfel gerettet werden kann."
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