12.04.2016, 12:01 Uhr

Feuerwehr zeigte in St. Stefan ihr sanitäres Wissen

In St. Stefan wurde der Feuerwehr vor kurzem sanitäres Wissen abverlangt, die erste Sanitätsleistungsprüfung ging über die Bühne. (Foto: Strohhäussl)
ST. STEFAN. Am Samstag, 9. April, wurde zum ersten Mal im Bereich Leoben eine Sanitätsleistungsprüfung abgehalten, in Kooperation mit dem Bereichsfeuerwehrverband Bruck an der Mur. Dieser Prüfung im Rüsthaus der FF St. Stefan stellten sich insgesamt 15 Trupps (jeweils aus 3 Mitgliedern) – 14 davon konnten das gesteckte Ziel erreichen.
Prüfungsleiter und Sonderbeauftragter für Sanität im Bereichsfeuerwehrverband Leoben Peter Friedmann konnte zur Premierenprüfung zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Zur Freude des Veranstalters fand auch eine Gästegruppe von der Betriebsfeuerwehr Klinikum Wiener Neustadt ihren Weg nach St. Stefan.

Wissen für den Notfall

Bei der Leistungsprüfung werden die im Rahmen der Feuerwehrausbildung erworbenen Kenntnisse im Bereich des Sanitätsdienstes überprüft und perfektioniert. Die Vorbereitungen sollen mithelfen, die im Einsatz gestellten Aufgaben sicherer und besser zu erfüllen.
Somit ist die Sanitätsprüfung nicht nur um einen Wettkampf, bei dem es darum geht Bestzeiten zu erreichen. Bei diesem Abzeichen wird vor allem Augenmerk darauf gelegt, dass die verschiedenen Aufgaben ruhig, kompetent und für die zu rettende Person so schonend wie möglich erledigt werden. Dazu werden theoretische Fragen über das Sanitätswissen in der Feuerwehr abgefragt, wie die richtige Erkennung und Behandlung verschiedener Verletzungen, sowie praktisches Können, wie das Anlegen eines Druckverbandes, der Umgang mit einem Dreieckstuch oder eine Wiederbelebung. Auch das gemeinsame Agieren des gesamten Trupps ist dabei gefordert.

Bei der Schlusskundgebung konnte das begehrte Abzeichen insgesamt dreimal in der Stufe Gold, dreimal in der Stufe Silber sowie achtmal in der Stufe Bronze überreicht werden.
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