20.07.2016, 08:00 Uhr

Pro und Kontra: "Schlagermusik"

(Foto: Symbolfoto Bilderbox)
Pro: Weil i anfoch a Steirermadl bin
"Ich will immer wieder, dieses Fieber spür'n", genauso und nicht anders geht es mir, wenn es um Schlager, Austropop und Ähnliches geht. Das gehört für mich als Österreicherin einfach zu unserer Kultur – da muss ich Helene Fischer zustimmen. Zusammen singen, miteinander schunkeln, tanzen und feiern. Diese Musik verbindet einfach. Dass man dabei oft den Text gleich nach dem ersten Hören kennt, stört mich nicht – so kann jeder gleich miteinstimmen und zwar auf Deutsch oder manchmal sogar in unserem Dialekt. Und ganz ehrlich, was wäre Österreich ohne Reinhard Fendrich, Andreas Gabalier oder die Seer.
Nadine de Carli


Kontra: Was ist daran wirklich echt?

Ich bin schon in einem Alter, in dem ich mich vom Hardrock, heute würde man Metal sagen, zum Jazz und zur Worldmusic hin entwickelt habe. Bei der Schlagermusik fehlt mir mitunter die Qualität, wenn Sternchen mir wie eine Sirene ins Ohr heulen. Es ist eben eine andere Welt, die durchaus ihre Berechtigung hat. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. In dieser Szene gibt es viele großartige Musiker, die ihre Instrumente exzellent beherrschen und live spielen. Was mich nervt sind die Playback-Sängerinnen und Sänger, an denen nichts echt ist: Weder die Stimme, noch bestimmte Körperteile!
Wolfgang Gaube
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