22.09.2016, 09:02 Uhr

Sicherheit und Gesundheit sind zentrale Themen in Eisenerz

Die Schüler der NMS und VS Eisenerz lernten beim Kindersicherheitstag wichtige Handgriffe für Notsituationen. (Foto: Alle Fotos: Große Schützen Kleine)

Der große Sicherheitstag war der Auftakt der NMS und VS Eisenerz “International Safe School“ zu werden.

EISENERZ. Auf dem Weg zur Zertifizierung zur „International Safe School“ stehen für die Neue Mittelschule Eisenerz und die Volksschule Eisenerz in den nächsten Jahren die Themen Unfallprävention, Gesundheit und Sicherheit im Zentrum.
Am vergangenen Freitag starteten die beiden Schulen mit einem Sicherheitstag, einem bunten Programm an Workshops, Vorträgen und Vorführungen in die verantwortungsvolle Aufgabe, sich der Sicherheit der Kinder und Jugendlichen sowie aller an der Schule wirkenden Personen noch stärker anzunehmen.

Spannendes Programm am Kindersicherheitstag

220 Schüler und Interessierte konnten an zahlreichen Stationen, ehrenamtlich betrieben von diversen (Einsatz-)Organisationen und Vereinen, viel Interessantes rund um das Thema Sicherheit und Unfallprävention erfahren und ausprobieren.
Von der Ersten Hilfe, sicheren Badespaß, den richtigen Umgang mit Hunden und Abseilübungen der Bergrettung und der Feuerwehr über eine Kickbox- und Bewegungsstation, „Sicher unterwegs“ mit der Fahrschule und einen Mopedsimulator der AUVA bis hin zum richtigen Verhalten im Falle von großen Stromausfällen, dem Vortrag „Lärm – Mord für deine Ohren“ und einer interaktiven Tour „Sicherheit am Bauernhof“ wurde viel Wissenswertes und Spannendes geboten. Höhepunkt und Abschluss des Sicherheitstages bildete die Vorführung der Polizei-Diensthundestaffel.

Zertifizierung zur “ International Safe School“

Eine „Safe School Community“ ist darauf ausgerichtet, in Partnerschaft mit allen in der Schule wirkenden Personen in und rund um die Schule die Gesundheit und Sicherheit zu fördern. Damit soll die Schule zu einem Ort werden, an dem sich Kinder und Jugendliche möglichst gesund und unfallfrei entwickeln und lernen können. Oberstes Ziel ist es, das Gefahren- und Risikobewusstsein der Schüler, Eltern und Pädagogen zu erhöhen, um damit eine Senkung der Kinder- und Jugendunfälle zu erreichen. Unterstützt werden die VS und die NMS Eisenerz im Rahmen des Große Schützen Kleine-Projekts „KinderSicherer Bezirk Leoben“ und von der AUVA-Landesstelle Graz.

Sicherheit in Eisenerz

Anton Haißl, Direktor Neue Mittelschule Eisenerz: „Die statistischen Zahlen untermauern den Bedarf, Projekte und Maßnahmen zur Erhöhung der Kindersicherheit zu setzen. Deshalb ist Sicherheit in verschiedenen Lebenslagen zu vermitteln der Direktion und dem Lehrkörper der NMS Eisenerz auch ein großes Anliegen. Sicherheit wurde in den letzten Jahren an der NMS Eisenerz schon in Form von Vorträgen, Schwimm- und Rettungsschwimmkursen, Projekten mit der Polizei, der Feuerwehr, dem Rotem Kreuz, VIVID, der AUVA, der Mobilen Radfahrprüfung u.v.m. verstärkt umgesetzt.“
Andrea Hambammer, Direktorin Volksschule Eisenerz: „Mit unserer Schule in Eisenerz und einer dislozierten Klasse in Radmer ist eines meiner größten Anliegen, Kindern Gefahren aus dem Weg zu räumen bzw. sie vor Gefahren zu schützen. Safe School zu werden empfinde ich als den richtigen Weg, die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler in den Vordergrund zu stellen und Unfälle in allen Bereichen, sei dies auf dem Weg zur Schule, beim Spielen im Pausenhof oder lediglich beim Verlassen des Schulhauses durch das Stiegenhaus zu reduzieren bzw. Unfälle durch das Wissen um jene Gefahren so wie richtiges Verhalten in Gefahrensituationen gänzlich zu vermeiden.“
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