17.03.2016, 14:34 Uhr

Touristischer Aufwind im HerzBergLand

Rudolf Tischhart, Vorsitzender des Tourismusverbandes HerzBergLand. (Foto: tiqa.at)
Nächtigungsplus und ein Mehr an Beherbergungsbetrieben lassen auf eine gute Zukunft hoffen.

BEZIRK LEOBEN. Von überaus beeindruckenden Zahlen konnte der Vorsitzende des Tourismusverbandes HerzBergLand Rudolf Tischhart bei der Vollversammlung im Landhotel Stegmüller berichten. Die stetigen Bemühungen der Tourismusverantwortlichen im HerzBergLand machen sich bezahlt. So gab es für das abgelaufene Jahr 2015 ein Nächtigungsplus von beachtlichen acht Prozent – deutlich mehr als der Steiermark-Durchschnitt. Noch erfreulicher ist das Ergebnis der im HerzBergLand verfügbaren Beherbergungsbetriebe. Hier gibt es bei insgesamt 36 Betrieben gleich um sechs mehr als im Vergleichszeitraum 2014 – Tendenz steigend.


Zukunft im Tourismus

"Wir haben zwar noch immer genügend touristische Luft nach oben, aber unser Erfolg zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Besonders freut mich, dass unsere Strategie und Ausrichtung auch von unseren Tourismusinteressenten, die ja den Tourismusverband mit ihren Beiträgen finanzieren, mitgetragen wird. Die privaten Investitionen in neue Beherbergungsbetriebe weisen darauf hin, dass die Menschen in unserer Region an eine Zukunft im Tourismus glauben." so Rudolf Tischhart.


Abhebung der Beiträge

Und die Zukunft sollte durchaus positiv reüssieren, steht doch der Tourismusverband HerzBergLand auf wirtschaftlich sehr stabilen Beinen und ermöglicht dadurch geplante Projektinvestitionen in allen vier HerzBergLand-Gemeinden im Bereich von mehreren hunderttausend Euro. Zugleich beschloss die Vollversammlung in einer erfreulichen Einigkeit mit einer 2/3-Mehrheit eine freiwillige Anhebung der Tourismusbeiträge um 50 Prozent für die Jahre 2017 bis 2019.


Touristische Entwicklung

Die Zeichen im HerzBergLand zeigen klar in Richtung touristische Entwicklung. In einer Anfragebeantwortung zur gemeinsamen Ausrichtung des touristischen Angebotes speziell im Hinblick auf die letzten Ereignisse rund um das Schigebiet Präbichl, das nicht zum Tourismusverband HerzBergLand sondern zum Verband Erlebnisregion Erzberg gehört, bezog Rudolf Tischhart klar Stellung: "Die Tourismusverbände haben sich an gesetzlich klar geregelte Vorgaben zu halten. Hier sind Investitionsmaßnahmen in Infrastruktur dezidiert ausgeschlossen. Deshalb sind in erster Linie die Unternehmen gefordert, diese selbst zu bewerkstelligen. Die Tourismusverbände können zwar in vielen Bereichen, aber, wie gesagt, bei Infrastrukturprojekten nur unterstützend, mitwirken. Bei der dringend notwendigen Entwicklung der Gesamtregion – auch in touristischen Belangen – ist die Politik, vor allem aber unsere Landespolitik in Graz gefordert, den Fokus nach den jahrelangen Unterstützungen der Regionen der Süd-, Ost- und Weststeiermark, nun auf die mittlere Obersteiermark zu legen. Nur durch gemeinsame Anstrengungen wird es gelingen, Arbeitsplätze auch im touristischen Segment zu schaffen und so dem demographischen Wandel der Abwanderung entgegenzuwirken. Gespräche über die Auslotung einer möglichen Zusammenarbeit der Tourismusverbände untereinander laufen bereits."
Einer positiven touristischen Entwicklung der Region sollte demnach nichts mehr im Wege stehen – die Gästezahlen sprechen bereits für sich. Die Region ist beliebt wie nie.
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