28.06.2016, 11:03 Uhr

Junge Grüne im Einsatz für Menschen auf der Flucht

Mit einer Fotoaktion in Leoben wollen die Jungen Grünen auf den Weltflüchtlingstag aufmerksam machen. (Foto: KK)

Die Jungen Grünen fordern am Weltflüchtlingstag mit einer Fotoaktion, dass Österreich endlich Verantwortung übernimmt.

LEOBEN, STMK. Das Motto der Jungen Grünen Steiermark zum Weltflüchtlingstag (20. Juni): Menschen retten. Zu diesem Anlass haben die Jungen Grünen Steiermark mit einer Fotoaktion in Leoben eine klare Botschaft an die Regierung gesandt: Österreich kann und soll einen Beitrag zur Hilfe für Menschen auf der Flucht leisten. Denn Österreich gibt im Verhältnis zu anderen Ländern immer noch sehr wenig Geld für die Flüchtlingshilfe in den Nachbarländern der Kriegsgebiete aus. Anstatt Menschen zu retten, ziehe Europa immer brutalere Mauern und Stacheldrahtzäune auf, kritisieren die Jungen Grünen. „Während sogar kleine, arme Länder wie der Libanon über eine Million Schutzsuchende aufgenommen haben, versucht Österreich sich mit allen Mitteln abzuschotten”, sagt Lukas Hartleb, Sprecher der Jungen Grünen Steiermark. "Österreich und Europa könnten weitaus mehr Menschen helfen, als sie es bisher tun.”

Die Jungen Grünen fordern, endlich Geld für die Rettung von Menschen zu verwenden, anstatt Milliarden für Banken und den Kauf von Kriegsgeräten zu verschwenden. Auch setzen sie sich für die Erhöhung der Hilfsgelder für die Flüchtlingshilfe in den stark betroffenen Nachbarländern ein und fordern ein Ende der menschenverachtenden Kooperation mit der Türkei. „Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt. Wir müssen jetzt unsere Solidarität mit Menschen auf der Flucht zeigen. Wir sagen: Menschen retten!”, so Hartleb abschließend.
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