31.05.2016, 12:59 Uhr

NRAbg. Gessl-Ranftl bei Frühjahrstagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO in Tirana.

NRAbg. Andrea Gessl-Ranfl bei der Tagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO in Tirana. (Foto: KK)
LEOBEN. Die obersteirische Abgeordnete zum Nationalrat, Andrea Gessl-Ranftl, nahm als Mitglied im parlamentarischen Landesverteidigungsausschuss als Vertreterin der SPÖ an derFrühjahrstagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO in Tirana teil. „Das wichtigste Thema bei dieser Frühjahrstagung war mit Sicherheit der Kampf gegen den Terrorismus“, betonte Gessl-Ranftl. Weitere Themen auf der Agenda waren die aktuelle politische Lage in Libyen und die Resolute Support Mission in Afghanistan.
„Es geht vor allem um eine gute internationale Vernetzung im Kampf gegen den Terrorismus. Außerdem diente diese Tagung als Vorbereitung für den NATO-Gipfel in Warschau, an dem erstmalig SPÖ-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil teilnehmen wird“, berichtete Gessl-Ranftl. Für Österreich besonders interessant sind die gemeinsamen Einsätze – wie zum Beispiel im Kosovo. Österreich beteiligt sich an der KFOR im Kosovo mit derzeit 450 Bundesheer-Soldaten.

Geschichtlicher Hintergrund

Die Parlamentarische Versammlung der NATO setzt sich aus 257 Delegierten aus den 28 NATO-Mitgliedsstaaten zusammen. Hinzu kommen Delegierte aus 13 assoziierten Staaten, darunter Österreich als neutrales Land.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1955 begleitet die Parlamentarische Versammlung der NATO (NATO PV) die Arbeit der Regierungsorganisation NATO (North Atlantic Treaty Organization). Insgesamt 257 Parlamentarier aus den 28 Mitgliedsländern sowie weitere 56 Abgeordnete aus 13 assoziierten Staaten haben sich vorgenommen, die Versammlung zu einem Bindeglied zwischen den nationalen Parlamenten und der NATO zu machen.
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