08.04.2016, 20:33 Uhr

Fünf Siege in Folge: Der LASK bleibt nach dem 2:1-Erfolg in Kapfenberg im Titelrennen

KSV-Torhüter Christian Petrovcic zeigte im Spiel gegen den LASK eine gute Leistung. (Foto: GEPA Pictures)

Kapfenberg kann gegen den LASK in dieser Saison nicht gewinnen. Nach zwei Niederlagen (1:5 und 2:4) verloren die Falken im dritten Anlauf das Heimspiel gegen den Titelaspiranten aus Linz knapp mit 1:2.

FUSSBALL ERSTE LIGA. „Wir sind halt eine gute Truppe. Jeder läuft für jeden, jeder kämpft für jeden, jeder opfert sich fürs Team voll auf und das wird im Moment belohnt“, sagte Marco Perchtold vor dem Spiel. Die Falkenelf, von Trainer Kurt Russ blendend auf den Titelanwärter LASK eingestellt, zeigte wieder herzerfrischenden Angriffsfußball.
Der Start gelang den Kapfenbergern nach Maß: Nach einem Freistoß erkämpfte sich Gerald Nutz den Ball an der Cornerfahne, seinen Paß verwertete Stefan Meusburger, der von der Strafraummitte zum 1:0 traf (12.).
Doch die Freude über den Führungstreffer währte nur kurz. LASK-Spieler Reinhold Ranftl leitete den Ball in den Strafraum, Christopher Drazan versenkte die Kugel platziert ins KSV-Tor, Spielstand 1:1 (24.()
In Folge bange Momente für die Kapfenberger: Einen Kopfball von René Gartler konnte Christian Petrovcic zur Ecke abwehren (26.). Petrovcic faustete einen Ball von Christian Ramsebner, den Nachschuss von Reinhold Ranftl konnte Meusburger vor der Linie abwehren (28.).
Eine gute Chance für die KSV-Mannschaft verstolperte Elias Dos Santos am Fünfer (44.). Mit einem für die Kapfenberger doch etwas schmeichelhaften Unentschieden ging es in die Pause.

Das Spiel blieb spannend

Kurz nach dem Seitenwechsel deuteten die Linzer ihre Torgefährlichkeit an: Drazan vergab die Chance auf den Führungstreffer, KSV-Torhüter Petrovcic klärte mit Fußabwehr (46.).
Nur zwei Minuten später war es dann soweit: Der von Kapfenberg im Winter zum LASK gewechselte Dimitry Imbongo legte für Peter Michorl auf, der aus gut 18 Meter den Ball ins Tor knallte, neuer Spielstand 1:2.
Aufbäumen bei den Falken: Nach einem Freistoß von Markus Farnleitner ein Kopfball von Meusburger, Pervan hielt 53.).
Die Linzer drängten auf die Entscheidung, die KSV-Abwehr erwies sich aber als schwer zu knackendes Bollwerk. Der eingewechselte Philipp Huspek legte für den ebenfalls neu ins Spiel gekommenen Nikola Dovedan auf, doch Meusburger beförderte den Ball über die Toroutlinie.
In der Schlussphase fanden die Falken zu ihrem Anfangselan zurück. Doch die Bemühungen blieben unbelohnt. Daniel Racic knalle die Kugel in Richtung LASK-Abwehr, den Abpraller erwischte Marco Perchtold, doch LASK-Goalie Pervan konnte den Ball über die Latte lenken und rettete seiner Mannschaft den knappen, aber schlussendlich nicht ganz unverdienten Sieg.

Stimmen nach dem Spiel:

KSV-Präsident Erwin Fuchs: Der LASK hat sich den Sieg nicht verdient, in den letzten 15 Minuten sind die Linzer mit uns nicht mehr mitgekommen. Der Schiedsrichter wollte scheinbar, dass die Gäste aus Linz gewinnen.

KSV-Trainer Kurt Russ: Die Routine hat heute die Jugend besiegt. Mit ein bisschen Glück wäre das 2:2 möglich gewesen. Ich muss meiner Mannschaft dennoch für ihre Einstellung gratulieren.

Marco Perchtold: Der LASK hat uns heute teilweise ausgespielt. In der ersten Halbzeit waren wir an ihnen dran. Leider haben wir den Wiederbeginn nach der Pause bis zur 60. Minute verschlafen. Wir hätten mit einem Lucky-Punch das Remis machen können.


Spielstatistik

26. Runde, Sky Go Erste Liga: Kapfenberger SV 1919 – LASK Linz 1:2 (1:1). SR Hameter, Fekete-Stadion 820.

Torfolge:
1:0 (12.) Meusburger
1:1 (24.) Drazan
1:2 (48.) Michorl

Gelbe Karten:
Dos Santos, Santos Sa, Meusburger bzw. Drazan

KSV: Petrovcic – Frieser, Meusburger, Gollner, Haas – Farnleitner (62. Racic), Perchtold – Flecker (81. Petrovic), Nutz, Victor Santos Sa – Dos Santos

LASK: Pervan – Ranftl, Ramsebner, Luckeneder, Ullmann – Imbongo (65. Huspek), Erdogan, Michorl, Drazan (81. Kerhe)- Fabiano,Gartler (70. Dovedan)

Die nächsten Spiele:
Dienstag, 12. April, 18.30 Uhr: Austria Salzburg ­ KSV 1919
Freitag, 15. April, 18.30 Uhr: KSV 1919 – FC Wacker Innsbruck
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