10.10.2016, 20:49 Uhr

Große Herausforderung Kleiner Schober

Wald am Schoberpaß: Kleiner Schober | Die Besteigung des Kleinen Schobers von Süden, ist eine viel größere Herausforderung, wie die des Großen Schobers.

Um auf den Kleinen Schober zu gelangen sind einige Steilstufen zu erklettern. Von Norden ist der Kleine Schober leicht zu erklimmen.

Die Fotos zeigen die Überquerung von Süden nach Norden.

Wer von der Schwarzbeer Alm auf den Kleinen Schober geht, hat die Gelegenheit einen urigen Wald zu durchqueren.

"Dass die Natur einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat, beschrieben schon Hildegard von Bingen und Paracelsus, ohne dafür eine wissenschaftlichen Beweis zu haben. Mittlerweile gibt es weltweit viele Wissenschafter, die den Einfluss der Natur auf den Menschen untersuchen.

1982 hat das japanische Ministerium für Land-, Forstwirtschaft und Fischerei einen eigenen Begriff für den Zustand geprägt, „mit dem Wald eins zu werden und seine Atmosphäre aufsaugen”: Shinrin-yoku. Wörtlich übersetzt: „Waldbaden.“ Daraus entstand eine wichtige Forschungsrichtung, die unter anderem zeigt, dass schon ein einfacher Waldspaziergang gesundheitsfördernd wirken kann.

Japanische Forscher führten 2009 eine Studie in 24 Wäldern durch und lieferten eine beeindruckende Auflistung der Vorteile eines Aufenthalts im Wald: „Senkung, der Pulsfrequenz, des Blutdrucks und der Cortisol-Werte sowie der Sympathikus-Aktivität. Die Aktivität unseres parasympathischen Systems nimmt deutlich zu. Schon nach 20 Minuten im Wald begannen die Probanden sich merklich zu entspannen. Sogar Fotos von Wäldern haben schon eine beruhigende Wirkung auf den Menschen.

Der Parasympathikus ist für eine Senkung der Pulsfrequenz und des Blutdrucks verantwortlich und ist der Gegenspieler vom Sympathikus, der bei Angriffs- oder Fluchtverhalten wirkt.

In weiteren wissenschaftlichen Studien hat man festgestellt, dass der Aufenthalt im Wald auch einen starken Einfluss auf das menschliche Immunsystem hat, zum Beispiel den Anstieg und die Aktivierung von Killerzellen.

Bereits ein Tag im Wald lässt die Anzahl der Killerzellen im Blut um ca. 40% ansteigen und steigert deren Aktivität um 50%. Der Effekt hält etwa 7 Tage an. Bei zwei Tagen kommt man bereits auf 50% und bei einem Aufenthalt von zwei bis drei Tagen bleibt eine erhöhte Anzahl und Aktivität von Killerzellen bis zu 30 Tagen nachweisbar.

Auch Anti-Krebs-Proteine werden vermehrt produziert, diese helfen den Killerzellen im Kampf gegen Krebszellen.
Professor Qing Li von der Nippon Medical School in Tokyo wies nach, dass in bewaldeten Gebieten weniger Menschen an Krebs sterben als in Regionen ohne Wald.

Pflanzen kommunizieren untereinander und sogar mit Tieren und Menschen. Aber anders als Tiere und Menschen verwenden sie dazu keine Laute, sondern chemische Botenstoffe in Form von Duftstoffen.

Man kennt inzwischen an die 2000 Duftstoffvokabeln aus 900 Pflanzenfamilien.
Die meisten diese Stoffe stammen aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe und gehören zu den sogenannten Terpenen. Diese sind auch Teil der ätherischen Pflanzenöle.

Einige dieser Terpene kommunizieren auch mit unserem Immunsystem und sind anscheinend für die immunsteigernde Wirkung der Waldluft verantwortlich.

Um die Heilkräfte des Waldes optimal zu nutzen
empfiehlt Professor Qing Li:

• Man sollte mindestens 2 Stunden im Wald bleiben und dabei eine Strecke von
ca. 2,5 km zurücklegen.

• Man sollte sich nicht anstrengen und eine Pause machen, wenn man müde wird.

• Man sollte sich einen Platz suchen, der einem angenehm ist und an dem man sich wohlfühlt und dort verweilen, lesen, meditieren oder einfach entspannen.

• Wenn man die Anzahl und Aktivität der Killerzellen, sowie der
Anti-Krebs-Proteine dauerhaft hoch halten möchte, sollte man jeden Monat
2-3 Tage 4 Stunden im Wald oder einem sehr waldreichen Gebiet verbringen",

schreibt Ronald Lengyel.

Fortsetzung von: http://www.meinbezirk.at/leoben/freizeit/wanderpar...

Fortsetzung auf: https://www.meinbezirk.at/leoben/sport/wandern-ver...
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Franz Binder aus Weiz | 11.10.2016 | 10:18   Melden
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Roswitha Stetschnig aus Völkermarkt | 11.10.2016 | 14:49   Melden
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Harald Schober aus Weiz | 11.10.2016 | 18:30   Melden
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Harald Schober aus Weiz | 11.10.2016 | 18:31   Melden
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