22.06.2016, 00:30 Uhr

Ein Berg zum Genießen

Vom Freienstein bietet sich ein herrlicher Ausblick auf die Kammspitze (Bild).

Mit 1.279 Metern ist der Freienstein nicht wirklich hoch, unterschätzen sollte man ihn dennoch nicht.

Wir starten in der Marktgemeinde Gröbming. Mit dem Auto geht es in Richtung Winkl, dabei folgen wir der Straße bis hin zum Abenteuerpark. Dort angekommen gibt es ausreichend Parkplätze, um mit der Wanderung beginnen zu können.
Der Freienstein ist der ideale Einstiegsberg für den Wandersommer. Wenn auf den höheren Gipfeln noch Schnee liegt, bietet sich der unscheinbare Felsrücken zwischen Gröbming und Assach als perfekte Alternative an.

Nicht zu unterschätzen

Vor der Mautstraße auf den Stoderzinken geht es am Anfang beim Abenteuerpark vorbei durch ein kurzes Waldstück hinauf auf den Freien-stein. Der Anstieg verläuft mittelsteil bis zur Abzweigung Kulm. Danach verläuft die Wanderung weiterhin großteils im Wald.
Der nächste Abschnitt führt über kurze ausgesetzte Fels-passagen und sollte daher nicht unterschätzt werden. Der Weg zum Gipfel ist mit Eisenklammern versehen, wobei ein Seil zusätzliche Hilfe verschafft.

Herrliche Aussicht

Beim Gipfelkreuz angekommen, das übrigens erst vor kurzem komplett erneuert wurde, kann die herrliche Aussicht genossen werden. Beim Anblick auf den Stoderzinken nimmt man immer wieder lautes Gekreische wahr. Denn vor allem in den Sommerferien ist die vom Stoder hinabführende Zip-line ein äußerst beliebtes Ausflugsziel.
Die Berge der Niederen Tauern und die Kammspitze sind vom Gipfel des Freiensteins ebenfalls gut einsehbar.
Ungefähr 500 Höhenmeter sind bei dieser Wanderung zu absolvieren. Alles in allem muss vom Anstieg bis zum höchsten Punkt auf 1.279 Metern knapp eine Stunde Gehzeit eingeplant werden. Der Rückweg kann wiederum zum Abenteuerpark nach Gröbming oder über Assach erfolgen. Der Abstieg nach Süden geht über die Assacher Scharte und führt danach durch einen Mischwald hinunter bis zum Feuerwehrhaus.

Beliebte Wanderung

Für die Gröbminger Bevölkerung ist der Freienstein ein begehrter Ausflugsberg. Ein Blick in das prallvolle Gipfelbuch zeigt, dass einige Namen fast täglich aufscheinen. Durch den eher einfachen Wegverlauf und die kurze Aufstiegsdauer ist es fast unmöglich, während der Tour auf niemanden zu treffen.
Der Weg auf den Freienstein lohnt sich zu jeder Tageszeit. Wegen seiner einfachen Topographie ist er perfekt zur Entspannung nach einem langen Arbeitstag geeignet.
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