22.06.2016, 02:00 Uhr

Tiere brauchen viel Zuwendung

Haustiere wollen nicht nur Zuneigung und Aufmerksamkeit von Artgenossen erfahren. (Foto: Bilderbox)

Bei der Anschaffung eines Haustieres sollten einige Punkte berücksichtigt
werden.

Wer den Beschluss fasst ein Haustier anschaffen zu wollen, sollte es sich vorher gut überlegen. Egal um welches Tier es sich handelt, bereits vor dem Kauf muss sich der künftige Besitzer einige Fragen stellen.
Man sollte sich als erstes einmal selbst überlegen, wie die eigene Zukunft aussieht. Welche Ziele verfolge ich in den nächsten Jahren, wie sieht meine Lebensplanung aus? Passt ein Haustier überhaupt in meinen beruflichen und privaten Zeitplan?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, sollte man sich Gedanken um das Tier machen. Wie lange die Lebenserwartung ist, wie die Haltung erfolgt, wer sich um das Wohl des Tieres kümmert oder wo es aufwächst, diese Punkte sollten wohl überlegt werden.

Gute Vermittlung

Wenn die Entscheidung für ein Haustier gefallen ist, dann besteht der nächste Schritt darin, einen seriösen Verkäufer zu finden. Im Internet gibt es haufenweise Angebote für Käufer und Verkäufer. Aber vor allem beim Online-Kauf ist Vorsicht geboten.
Eine gute Vermittlung sieht folgendermaßen aus: Der Verkäufer will genau wissen, an wen er seine Tiere abgibt, wie der Besitzer lebt und ob er sich die Anschaffung eines Haustieres gut überlegt hat.
Von Tieren aus dem Osten sollte man die Finger lassen. Diese wachsen meist unter schrecklichen Bedingungen auf und die Händler sind nur auf Profit aus.

Tipps von Profis

Für die Entwicklung des Gehirns und des Körpers ist das erste Lebensjahr von enormer Bedeutung. Wie bei den Menschen versuchen auch Hunde in diesem Alter die Grenzen des Machbaren auszuloten.
Aus diesem Grund ist der Besuch bei einem Hundetrainer wärmstens zu empfehlen. Egal ob verhaltensauffällige oder einfach nur verspielte Welpen, die Erziehung durch geschultes Personal erleichtert die Haltung um ein Vielfaches.
Ein Kriterium für eine gute Hundeschule ist, dass sich die besten Trainer um die Welpen kümmern. Das ist deswegen so wichtig, weil so deutlich weniger Stunden an Training notwendig werden.

Hundemüde

Welpen zeigen im Gegensatz zu ausgewachsenen Hunden einige grundlegende Unterschiede in ihrem Verhalten. Hunde können sich zum Beispiel schnell an eine neue Umgebung anpassen. Bei Welpen sieht das ein bisschen anders aus.
Sie sollten auf keinen Fall überall hin mitgenommen werden und lange Spaziergänge unbedingt vermieden werden. Außerdem können Welpen bis zu 20 Stunden täglich schlafen.
Trotzdem ist Aktivität wichtig, um neue Reize zu setzen. Bei der Ernährung gilt die Faustregel, zumindest zweimal wöchentlich ein selbstzubereitetes Fressen hinzustellen.
Der Hund wird bekanntlich als bester Freund des Menschen angesehen, dass kann aber nur dann so bleiben, wenn er stets als Tier behandelt wird und nicht als Mensch-Ersatz.
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