15.03.2016, 14:10 Uhr

Irdning-Donnersbachtal: Die Skulpturenregion

Das wohl beliebteste Fotomotiv der Skulpturenregion: Das Herz hinter der Pfarrkirche.

Aus dem Grimmingsymposium in Irdning entstanden zahlreiche Werke aus Holz und Stein.

Über 65 Skulpturen, davon überwiegend Werke aus Holz, konnten im Zuge des Grimmingsymposiums in Irdning geschaffen werden. Die Idee zu diesem vierwöchigen "Künstlerschaffen" entstand durch den ersten künstlerischen Leiter Manfred Pixa und dem ehemaligen Kultureferenten der Gemeinde Irdning, Rudolf Täubl. Schließlich fand dann im Jahr 1997 das erste internationale Grimmingsymposium für Holzbildhauer statt.
Ziel war der Aufbau eines Skulpturenparkes im Ortszentrum. Später wurde das Symposium aufgrund finanzieller Gründe auf zwei Wochen reduziert. Über Ausschreibungen konnte der Großteil der Künstler gewonnen werden. Bildhauer aus Ruanda, Litauen, England, Türkei und natürlich aus Österreich schnitzten ihre Werke direkt bei der Volksschule, später dann beim Bauhof der Gemeinde.
Anfangs noch als Skulpturenpark im Bereich der Pfarrkirche gedacht, erweiterte sich der "Park" auf die Sport- und Freizeitanlage, Raumberg-Gumpenstein, Klos-ter, usw. Einige der geschaffenen Werke wurden bereits "der Natur zurückgegeben", erzählen Karl Langmann vom Kulturausschuss sowie Martin Schaffer vom Kulturreferat der Gemeinde.
Die wohl bekanntesten Motive des Irdninger Skulpturenparks sind das Herz hinter der Kirche von Anne Knoll sowie der Segmentbogen von Hermann Hugo Oberhäuser. 2014 fand das Grimmingsymposium das letzte Mal statt, an einer Weiterführung ist derzeit nicht gedacht.
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