05.08.2016, 16:31 Uhr

"Orte des Respekts" im Bezirk

Soziales Engagement wird in der Steiermark großgeschrieben. (Foto: KK)

Der Bezirk hat mit dem Hotel Lebensfreude und dem "Sprachgarten" zwei "Orte des Respekts".

Mit dem Wettbewerb „Österreich sucht die Orte des Respekts“ hat der Verein Respekt.net heuer zum zweiten Mal Projekte und Initiativen gesucht, die das Zusammenleben in unserer Gesellschaft positiv gestalten.
Mehr als 800 Projekte aus ganz Österreich wurden eingereicht, 449 erfüllen die Wettbewerbskriterien und sind als Orte des Respekts nominiert. Unterstützt wird der Wettbewerb von Raiffeisen, UNIQA Österreich, Kahane Foundation und den Österreichischen Lotterien.
Die insgesamt 53 „Orte des Respekts“ in der Steiermark zeigen auf, wie ideenreich das soziale Engagement der Steirer aussieht und wie viel man mit einer guten Idee und Engagement zu einem besseren Miteinander beitragen kann.

Vielfältige Angebote
Kostenloses Therapieschwimmen für Kinder und Erwachsene mit Behinderung. Kurse und Workshops, in denen Geflüchtete und Migranten als Kursleiter ihr Wissen weitergeben. Oder Ehrenamtliche, die ältere, an Demenz erkrankte Menschen in stationären Einrichtungen besuchen sowie eine Druckerei, die Diversität im Arbeitsalltag lebt und jungen Menschen mit körperlicher Einschränkung Lehrausbildungen bietet.

Hochkarätige Jury
Die Jury, bestehend aus Personen des öffentlichen Lebens, wählt die neun Landessieger und aus diesen den Bundessieger. Die Landessieger erhalten je 2.000 Euro, der Bundessieger zusätzlich 10.000 Euro Preisgeld.

Hotel Lebensfreude
Der Bezirk Liezen ist in dieser Auflistung nur zwei Mal vertreten. Neben dem "Sprachgarten" – ein interkultureller Gemeinschaftsgarten in Admont", punktet das Hotel Lebensfreude in Bad Mitterndorf mit einem Konzept, welches in ganz Europa kein zweites Mal vorkommt. Alle Gäste, dabei spielt es keine Rolle, ob die gesunden oder die kranken, sind im Hotel herzlich willkommen.
Für Doris Musill, Chefin des Hotels, war es niemals die Absicht, eine Herberge nur für kranke Personen zu eröffnen. Außerdem besteht für jedermann die Möglichkeit, das Restaurant zu besuchen. Ein wahrer Ort des Respekts also.
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