25.03.2016, 09:38 Uhr

Gemeinsam für das DKH

Rechnungsabschluss und Spitalsstandort-Diskussion dominierten die vergangene Gemeinderatssitzung von Schladming.

Eine Unterschriften-Aktion zur Spitals-Standortsicherung vereint alle Coleurs des Schladminger Gemeinderates.

Ein Wesenszug der Politik ist die Debatte. Und geführt wird ebenjene überall (bei Zeiten) auch in "Streitform". Das ist im Schladminger Gemeinderat nicht anders - wenig verwunderlich ist es daher, dass auch in der WM-Stadt ab und zu einmal "die Fetzen fliegen". Was allerdings den Rechnungsabschluss 2015 und eine, von der ÖVP eingebrachte Petition neben Unterschriftenaktion für den Erhalt des Krankenhaus-Standortes betrifft, herrscht unter den Räten größtmögliche Einigkeit.

(Vorerst) Gute Zahlen

Mit einem lachenden und einem kritischen Auge rezipierten die Gemeinderäte Schladmings die Präsentation des Rechnungsabschlusses für das Geschäftsjahr 2015. So weisen, bei sinkenden Verbindlichkeiten, ordentlicher und außerordentlicher Haushalt zwar hohe positive Ergebnisse auf (rund 480.000 Euro Überschuss im ordentlichen Haushalt und rund 695.000 Euro Überschuss im außerordentlichen Haushalt), ein Blick in die Zukunft sinkender Ertragsanteile bei stetig steigenden Sozialabgaben sorgt aber dennoch für erhöhte Wachsamkeit der Schladminger "Finanzer". "Die Schere geht definitiv immer weiter auseinander", kommentiert Alfred Brandner. Man dürfe sich vom aktuellen, guten Ergebnis auf gar keinen Fall in Sicherheit wiegen lassen und müsse weiterhin sparsam bleiben.

Schulterschluss

Herrschte über die "Installation" eines neuen Ärztezentrums in der jüngeren Vergangenheit noch Unstimmigkeit zwischen den Parteien, vollzogen ausnahmslos alle Fraktionssprecher den Schulterschluss.
Einhellig beteuerte die Liste Schladming Neu, FPÖ und SPÖ ihre Unterstützung für die, von der ÖVP eingebrachte, Petition zur Absicherung des Spitalsstandortes. Auch eine, damit einhergehende, Unterschriftenaktion werde man nach Kräften unterstützen.
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