26.06.2016, 23:09 Uhr

Aigen, Eisenerz und St. Gallen freuen sich über Verbandsentscheidungen

St. Gallen bleibt in der Unterliga, Aigen und Eisenerz rücken noch in die Gebietsliga nach, acht Teams bleiben in der 1. Klasse.

Welch spannendes Drama sahen in Summe mehr als 500 Fans bei den beiden Relegationsspielen Ramsau gegen Aigen, bei denen die Ramsauer knapp die Oberhand behielten. Jetzt, eine Woche und eine Klassensitzung des Steirischen Fußballverbandes später, ist das Hochspannungsfinale in Ramsau nur mehr eine nass-kalte Erinnerung, denn das Ergebnis ist mittlerweile obsolet. Der Auslöser dafür ist aber weder in der Gebietsliga, noch in der 1. Klasse, sondern in der Unterliga zu suchen.

Überlebenskünstler St. Gallen
Anlässlich der Klassensitzung des Fußballverbandes wurde offziell, was schon seit Jahren immer wieder im Raum stand. Der ATUS Langenwang zog seine Kampfmannschaft zurück und startet in der 1. Klasse Mürz einen Neubeginn. Direkte Nutznießer daraus sind die Kämpfernaturen des SV St. Gallen, die dank zweier Siege in den beiden finalen Runde die rote Laterne des letzten Platzes noch an Phönix Mürzzuschlag abgeben konnten. Was damals nach reiner Ergebniskorrektur aussah, erweist sich nun als Schritt zum Klassenerhalt, da der vorletzte Platz plötzlich dafür reicht. Des einen Freud, des anderen Leid – der FSV Öblarn wird sich ärgern, hätte das Team doch die Relegationsspiele nach diesem Stand gegen St. Gallen ausgetragen, was mehr Zuschauer angelockt hätte, als die Spiele gegen Kindberg-Mürzhofen II.

Drei Aufsteiger in die Gebietsliga
Durch das Nicht-Absteigen St. Gallens wurde in der Gebietsliga ein Platz frei, den nun Aigen einnimmt. Trotz des knappen Ausscheidens gegen Ramsau in der Relegation sind die Ennstaler somit dennoch in die Gebietsliga aufgestiegen. Neben Aigen und Meister WSV Liezen kommt auch noch Eisenerz hinzu, die vom dritten Rang aus den Aufstieg geschafft hatten. Grund dafür ist die Regelung, Gebietsligen zumindest mit zwölf Klubs zu führen. Dafür gibt es nun auch in der 1. Klasse ein Novum. Hier spielen in der nächsten Saison nur acht Teams, die dafür aber dreimal gegeneinader spielen.
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