02.06.2016, 15:11 Uhr

Oststeirischer Aktionskünstler am Tamischbachturm aktiv

Gstatterboden: Tamischbachturm | Die Fröste Ende April und Anfang Mai 2016 verursachten in der Landwirtschaft in Österreich großen Schaden. Das Hochwasser Anfang Juni in Oberösterreich versetzte viele in Angst und Schrecken.

Die Extrem Niederschläge Ende Mai und Anfang Juni im Süden von Deutschland verursachten nicht nur großen Schaden an Häusern, an der Infrastruktur und in der Landwirtschaft, sondern es sind auch mehrere Todesopfer zu beklagen.

Ich persönlich würde mir wünschen, wenn die Menschen aus diesen Wetterkapriolen lernen würden und ein Umdenken im Umgang mit der Natur eingeleitet werden würde. Wohin ich auch schaue, überall sehe ich, dass der Mensch weiter Raubbau an der Natur und Ressourcen Vergeudung betreibt.

Aus gutem Grund hat daher am 28. Mai 2016 ein oststeirischer Aktionskünstler am Tamischbachturm in den Ennstaler Alpen ein temporäres Mahnmal geschaffen. Dieses soll auf den Klimawandel aufmerksam machen.

Das Mahnmal wurde durch einen Wolkenbruch am Abend des 28. Mai 2016 bereits zerstört - die Fotos auf der WOCHE sollen aber bleibend mahnen, damit nicht das noch mehr in Erfüllung geht, was der amerikanischen Klimatologe Wallace Broecker bereits im vergangenen Jahrzehnt sagte: „Das Klima ist kein träges Faultier, sondern eher „ein wildes Biest“. Wir sollten es nicht reizen. Die Klimageschichte bestätigt eindrücklich die wichtige Rolle des Kohlendioxid (CO2) als Treibhausgas.“

Viele Wissenschaftler rechnen mit einer Zunahme der Erderwärmung, was immer heftigere und schwerer voraussagbare Wetterkapriolen zur Folge haben wird.

Erwärmung der Erdatmosphäre, Wetterextreme, einerseits Frost und andererseits Hitzeperioden, abschmelzende Polkappen und Gletscher, absterbende Korallenriffe, Artenschwund: Nach Ansicht von Wissenschaftlern sind das alles Symptome eines globalen Klimawandels. Zwar wird das Thema kontrovers diskutiert, doch für viele steht der Hauptverursacher fest: Fossile Brennstoffe, wie Kohle, Öl und Erdgas, die Autos und die Industrie am Laufen halten und dabei jede Menge Kohlendioxid freisetzen.

Nach Expertenmeinung bewirken solche Emissionen einen Treibhauseffekt: Die Durchschnittstemperatur steigt an, weil die Wärme aus der Erdatmosphäre langsamer ins Weltall entweicht. Da Bäume CO2 absorbieren, trägt großflächige Entwaldung ebenfalls zum Klimawandel bei.

Auch wenn die Bibel nicht in allen Einzelheiten ausmalt, was vor uns liegt, eines garantiert sie uns: Die Menschheit wird nicht untergehen. Die Zukunft wird schön, viel schöner, als wir es uns heute vorstellen können.

Siehe auch: http://www.meinbezirk.at/liezen/freizeit/taeglich-...
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Brigitte Katzensteiner aus Liezen | 02.06.2016 | 17:42   Melden
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Franz Binder aus Weiz | 03.06.2016 | 10:30   Melden
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Harald Schober aus Weiz | 03.06.2016 | 21:02   Melden
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Harald Schober aus Weiz | 03.06.2016 | 21:04   Melden
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