22.06.2016, 11:30 Uhr

Gestresst aus dem Urlaub zurück

Erholung und Entspannung - So steht es oft im Prospekt, doch dann kommt die Überraschung.

BEZIRK. (srs) "Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen", das meinte schon einst Matthias Claudius und er sollte damit Recht behalten. Denn von ihrem Kurzurlaub zu erzählen haben auch BEZIRKSBLÄTTER-Redakteur Stefan Scheiblecker und seine Gattin Angelina so einiges.

Toller Start
Dabei hatte alles so schön angefangen. Der Städtetrip war eine wirkich günstige Pauschalreise aus dem Internet und der Flieger nach London startete am Freitag pünktlich auf die Minute. Sogar das englische Frühstück schmeckte, wider der Erwartungen, nur ein wenig grauenhaft. Scheiblecker und seine Begleitung genossen den Charme und die tollen Sehenswürdigkeiten der Großstadt.

Heimreise als Stressfaktor
Am Sonntag war der Kurztrip auch schon vorbei und es sollte heimwärts gehen. Doch am Flughafen Gatwick kam dann die böse Überraschung. Nachdem mehrere Flüge gestrichen wurden, tummelten sich tausende Menschen am Flughafen und erschwerten unserem Redakteur und seiner Begleitung den Weg zu ihrem Flugzeug. Was beide zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten: Auch ihr Flug wurde direkt beim Boarding gecancelt. "Die Mitarbeiter der Airline riefen nur, dass der Flug gestrichen sei und wir uns beim Information-Desk einfinden sollen, dann verschwanden sie promt hinter einer Tür und liesen uns und ungefähr zweihundert andere Passagiere vor dem geschlossenen Gate stehen", so der Hainfelder.

Englische Höflichkeit - Fehlanzeige
Anschließend standen beide für mehrere Stunden in einer Menschenschlange, bevor sie erfahren mussten, dass heute, morgen und auch übermorgen kein Flug mehr mit der gebuchten Airline bedient wird. Bei der Frage nach einer Alternative zuckten die Airline-Mitarbeiter lediglich unfreundlich mit den Achseln. "Please check the internet", war die einzige Antwort. Da aber das öffentliche Netzwerk zusammenbrach musste Scheiblecker telefonisch für eine Übernachtung und einen Ersatzflug von Flughafen Heathrow, der übrigens 60 Kilometer entfernt ist, sorgen. "Gegen Mitternacht fielen wir sehr geschlaucht und erschöpft ins Bett, bevor wir um Fünf wieder aus den Federn mussten, da uns ein Taxi schon um sechs zum Flughafen nach Heathrow brachte", ergänzte Scheiblecker. Um neun Uhr saßen er und seine Begleiterin, um 700 Euro ärmer, dann endlich im Flieger nach Wien. Auf eine Entschuldigung bzw. Entschädigung der Airline wartet man noch immer.
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