19.09.2016, 13:46 Uhr

Rechtzeitig umstellen, sonst wirds dunkel

Firmenchef Johannes Posch, Agnes Kerschner und Claudia Wallner sind für die Umstellung gerüstet.

Lilienfelder, die ihre Fernsehprogramme noch per Antenne empfangen, sind von einer Umstellung betroffen.

BEZIRK LILIENFELD. Keine "Zeit im Bild", kein „Tatort": Ab 27. Oktober könnte Ihr Bildschirm schwarz bleiben – wenn Sie einer von 200.000 Niederösterreichern sind, die ihr Fernsehsignal noch via Antenne empfangen. Die BEZIRKSBLÄTTER fragten nach, was man für eine Umrüstung braucht.

Fachgeschäfte gerüstet
In Elektrogeschäften wie der Firma Posch in Traisen wissen die Fachleute Bescheid: "Es gibt auch hier in der Region, etwa in der Traisensiedlung oder in Seitentälern, noch viele Kunden, die ihre Programme mit der guten alten Antenne empfangen. Manche verwenden noch ein altes Röhrengerät oder einen Fernseher, der nicht DVB T2-fähig ist", weiß Beraterin Agnes Kerschner.

Receiver oder Modul
Diese Lilienfelder sind von der Umstellung betroffen. Hier gibt es zwei Lösungsmöglichkeiten: "Alle, die noch einen alten Receiver verwenden, müssen auf einen neuen umsteigen. Wer bereits ein Fernsehgerät mit integriertem Tuner besitzt, benötigt nur ein Modul", erklärt Claudia Wallner von Elektro Posch.

Antenne hat Vorteile
Die große Mehrheit der Lilienfelder, die sich für den Empfang über Kabel-TV oder Satellit entschieden haben, wird von der Umstellung nichts bemerken. Wer die gute alte Antenne nun als altes Eisen abstempelt, liegt laut den Experten falsch. Denn die Vorteile liegen auf der Hand. Für den Empfang reicht eine kleine Antenne, Die aufwändige Installation einer unschönen Sat-Schüssel an der Fassade bleibt den Antennen-Nutzern erspart. Und natürlich fallen mit der Antenne auch keine monatlichen Kosten für den Kabel-TV-Anbieter an.

Aufrüsten oder Neukauf
In der Region sind noch mehr der robusten, "guten, alten" Röhrenfernseher aus den 1990er-Jahren (oder sogar älter) in Verwendung. "Hier sollte man überlegen, ob die Anschaffung eines neuen, DVB T2-fähigen Geräts nicht vielleicht die sinnvollere Lösung wäre", so Beraterin Claudia Wallner.

Zur Sache:
Damit Ihr Fernsehgerät ab dem 27. Oktober nicht finster wird:
Wenn Sie Ihre Fernsehprogramme über Satellit oder Kabel empfangen, sind Sie von der Umstellung nicht betroffen. Besitzer eines alten Röhrengeräts oder eines Fernsehers, der zwar DVB T-fähig, aber noch nicht DVB T2-fähig ist, müssen jedoch ein Zusatzgerät nachrüsten.
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