05.10.2016, 08:01 Uhr

Ein Sprachrohr für die Jungen

Lehrlingsredakteur Marco Haderer von Trench Austria im Gespräch mit Lehrlingsvertrauensrat Andreas Waldburger.

Jugendvertrauensräte fungieren in Betrieben als Bindeglieder

LEONDING (red). Im Gespräch erzählt Andreas Waldburger, Jugendvertrauensrat bei Trench Austria, über seine Funktion und die damit verbundenen Aufgaben.

Was sind Ihre Hauptaufgaben als Jugendvertrauensrat?

Waldburger: Meine Hauptaufgabe besteht darin, mir die Probleme, Wünsche oder Beschwerden von den Lehrlingen anzuhören und dann etwaige Probleme so gut wie möglich zu lösen.

Was sind die häufigsten Anliegen der Lehrlinge?

Meistens sind es kleine Probleme. Zum Beispiel passt etwas in der Abteilung nicht oder die Lehrlinge möchten neue Winterjacken und so weiter.

Wie wichtig ist ein Sprachrohr für die Lehrlinge?

Meiner Meinung nach ist diese Funktion sehr wichtig, da nicht jeder, der zu mir kommt, mit höheren Führungsleuten reden kann oder will.

Welche Aktivitäten werden außerhalb der Firma mit den Lehrlingen unternommen?

Wir versuchen einmal im Jahr einen Lehrlingsausflug zu machen. Hierfür stellen die Lehrlinge in Zusammenarbeit mit dem Jugendvertrauensrat ein Programm zusammen.

Wie oft kommen Lehrlinge mit Anliegen oder Beschwerden?

Eher selten, da alle paar Monate eine Versammlung stattfindet. Bei diesen Meetings wird offen über alles gesprochen.

Wie wird man zum Jugendvertrauensrat?

Jugendvertrauensrat wird man, indem die Lehrlinge einen wählen. Alle zwei Jahre findet so eine Wahl statt.

Ist als Jugendvertrauensrat eine besondere Schulung notwendig?

Nein, für diese Funktion ist keine Extra-Schulung im Vorfeld nötig. Aber es werden natürlich welche von der Gewerkschaft angeboten. Daran habe ich schon teilgenommen.

Welche Vorteile hat man als Jugendvertrauensrat?

Der einzige Vorteil ist, dass man einen Kündigungsschutz hat, sonst nichts.
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