02.06.2016, 09:02 Uhr

Junge Generation fordert Öffi-Ausbau statt Fahrverbot

Die Junge Generation ist gegen ein Fahrverbot für ältere Autos und stellt ein eigenes Verkehrskonzept vor. (Foto: Mader)

Ein Fahrverbot für ältere Autos lehnt die Junge Generation ab und fordert den Verkehrslandesrat auf, die Öffis zu stärken.

PASCHING (red). "Natürlich sind die hohen Wert bei der Luftverschmutzung ein Problem, aber unzählige Autos auf den Schrottplatz zu schicken belastet die Umwelt noch zusätzlich. Mehr öffentliche Verkehrsmittel von den Umlandgemeinden würden die Belastung sofort reduzieren", so Kathrin Lutz von der Jungen Generation Linz Land. Viele Menschen fahren jeden Tag aus dem Bezirk Linz-Land in die Landeshauptstadt und seien auf das Auto angewiesen.
Die ÖBB setzen auf ihren Schienenstrecken elektrisch betriebene Triebwagen ein, auf den Buslinien viele Gas- oder moderne Dieselbusse, welche den Schadstoffausstoss pro Person minimieren.

Eigens Model vorgestellt

"Unser Model 7x7x7 - 7 Tage die Woche, von 7 Uhr früh bis 7 Uhr abends öffentliche Verkehrsmittel erreichbar machen, könnte die Autofahrer zum Umsteigen bewegen. Der Erfolg der Straßenbahn nach Traun beweist es. Aber auch die Ticketpreise müssen gesenkt werden", so Bernhard Mader aus Leonding.
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