03.07.2016, 20:41 Uhr

Knalleffekt: Hörschinger Ortsentwicklungsverein löst sich nach sechs Jahren auf

„Konstruktives Miteinander fehlt“: Alexander und Judith Ronacher und Tatjana Hobel (Ortsentwicklungsverein), Bürgermeister Gunter Kastler, Bernhard Rihl, Projektleiter (v. l. n. r.).

HÖRSCHING (nikl). Vergangenen Freitag beschlossen die Mitglieder von „Liebeswertes Hörsching“ die Arbeit einzustellen.

In der außerordentlichen Generalversammlung wurden „Nägel mit Köpfen“ gemacht: Mit einer Stimmenthaltung beschlossen die Mitglieder des Ortsentwicklungsvereins die freiwillige Auflösung am 1. September 2016: „Die Zeit der Annahme von Empfehlungen und Konzeptvorschlägen durch die Politik ist vorbei. In dieser Erkenntnis hat der Verein beschlossen, seine Arbeit und Aktivitäten einzustellen.“

„Gemeinde hat konstruktiven Weg verlassen“

„Der Weg des konstruktiven Diskurses und des Miteinanders im Dialog mit dem Ortsentwicklungsverein wurde von Seiten der Gemeinde verlassen“, sagen die Mitglieder von „Liebenswertes Hörsching“.

Konstruktive Arbeit an Konzepten geht zu Ende

„Damit gehen sechs Jahre konstruktive Arbeit an Konzepten für die Weiterentwicklung des Ortskerns und andere Teile zu Ende“, betonen die engagierten Bürger in einem Statement. Arbeit die in der Freizeit geleistet wurde – „im Sinnen der Kinder und nachkommenden Generationen“ – wie der Verein betont.

100 Vorschläge in einem Masterplan zusammengefasst

Im Herbst 2010 wurde der Verein aufgrund der Initiative für die Ortsentwicklung gegründet. Ziel: Interessierte Gemeindebewohner im Rahmen einer Bürgerbeteiliung in die Veränderungsprozesse einzubinden. Dabei wurde 100 konkrete Vorschläge in einem Masterplan zusammengefasst und an die Verantwortlichen in der Gemeinde übergeben.

Einen Überblick über die bisherige Tätigkeit des Ortsentwicklungsvereins „Liebeswertes Hörsching“.
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