22.09.2016, 08:25 Uhr

Pasching bastelt an der Zukunft

Mitte November soll laut Plan der neu gestaltete Kirchenplatz im Ortsteil Langholzfeld fertiggestellt sein.
In der Gemeinde laufen die Arbeiten für den neu gestalteten Kirchenplatz im Ortsteil Langholzfeld.

PASCHING (wom). Der Platz soll durch ein zeitgemäßes Design modernisiert und multifunktional nutzbar gemacht werden. Ein weiteres wesentliches Ziel ist die Verkehrsberuhigung im Ortsteil. Eine neu errichtete Verkehrsinsel in der Stifterstraße soll dazu beitragen, dass in diesem Bereich die Geschwindigkeit der Autofahrer reduziert wird und die eigentlich verbotene Durchfahrt für Nichtanrainer noch unattraktiver wird. Die Baukosten für die erste Bauetappe belaufen sich auf 650.000 Euro. Der Entwurf für den neu gestalteten Kirchenplatz stammt aus der Feder des Architekten Willibald Ableidinger. Zudem wurden die Pfarre Langholzfeld, als Miteigentümerin der Fläche, sowie Paschinger Vereine und Bürger in die Planung miteinbezogen. "Die Arbeiten gehen gut und rasch voran, sodass wir zuversichtlich sind, den angepeilten Fertigstellungstermin Mitte November 2016 auch einhalten zu können. So kann auch der heurige Adventmarkt bereits am neu gestalteten Kirchenplatz stattfinden", betont Bürgermeister Peter Mair. Wann weitere bauliche Maßnahmen am Standort folgen, hänge laut Gemeindechef von der Dringlichkeit anderer Projekte und deren Finanzierung ab. "Derzeit gibt es noch keine Entscheidung. Die Budgetierung für 2017 findet im Herbst statt. Nach Maßgabe der finanziellen Mittel soll im nächsten Jahr eine weitere Etappe verwirklicht werden", zeigt sich Mair zuversichtlich.


Große Schuloffensive

Auch im Bereich Bildung und Kinderbetreuung stellt die Gemeinde die Weichen für die Zukunft. 2017 entsteht im Ort Pasching ein neuer Kindergarten samt Krabbelstube. Und 2019 folgt der Neubau der Volksschule, in welcher nach Abschluss der Arbeiten Hort und EKIZ integriert werden sollen. Zuvor, 2018, erfolgt die Erweiterung der Volksschule Langholzfeld um zwei Klassen. Als Abschluss der Schuloffensive soll die Neue Mittelschule durch einen Neubau ersetzt werden. "Das sind ehrgeizige Pläne, die wir Punkt für Punkt abarbeiten wollen, um unseren Kindern die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen“, erklärt der Paschinger Schulreferent und Vizebürgermeister Markus Hofko.


Öffentlicher Verkehr

Im Ausbau des öffentlichen Verkehrs sieht Bürgermeister Mair mittelfristig die größte Herausforderung für die Gemeinde. "Bei einem vorauszusehenden Wachstum der Gemeinde sind der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, mit der ÖBB als Schnellbahnsystem, aber auch die Verdichtung bestehender Linien und deren Attraktivierung unbedingt nötig", betont Mair. der Gemeindechef nimmt die Landespolitik in die Pflicht, rasch Verbesserungen umzusetzen.
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