09.08.2016, 07:35 Uhr

Rutzinger See: Badeausflug mit tödlichem Ausgang

Die Einsatzkräfte der drei alarmierten Feuerwehren konnten den Asylwerber nur noch tot bergen. (Foto: MAK-Fotolia)

HÖRSCHING (red). Eine Badegast sah, dass ein Mann im Fischereibereich des Rutzinger Badesees um Hilfe schrie und anschließend unterging.

Es wurden umgehend die Feuerwehren Rutzing, Hörsching und Taucher der Freiwilligen Feuerwehr Traun alarmiert, die den Bereich der Unfallstelle absuchten. Um 17.30 Uhr konnte der irakische Asylwerber nur noch tot aus einer Tiefe von 5,4 Metern geborgen werden.

Einsatzkräfte waren rasch an der Unglücksstelle

Jörg Lorinser, Einsatzleiter der Feuerwehr Rutzing: „Wir sind mit zwei Feuerwehrfahrzeugen und einer Feuerwehrzille unverzüglich zum Unfallort ausgerückt. Nach den Informationen durch die anwesenden Badegäste starteten wir sofort mit der Suche. Zeitgleich wurde auch die Tauchergruppe Traun alarmiert, welche relativ rasch am Einsatzort war.“

Großaufgebot an Tauchern im Einsatz

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Rutzing und der Freiwilligen Feuerwehr Hörsching wurde auch die Tauchergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Traun mitalarmiert. Für die sechs Einsatztaucher war es jedoch nur unter schwierigsten Bedingungen möglich, die Person am Grund des Sees aufzufinden.

Eigene Hand vor dem Gesicht nicht wirklich gesehen

„Die Suchaktion war laut Angaben der Taucher sehr schwierig, da die Sicht im See sehr schlecht ist und man die eigene Hand vor dem Gesicht nicht wirklich sehen kann," beschreibt Jörg Lorinser die Situation der Suche.
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