17.03.2016, 21:04 Uhr

In Linz-Land rollt ab Samstag wieder das runde Leder

Alexander Graf (r.) verlor mit Doppl-Hart den letzten Test vor dem Rückrundenstart gegen Steyregg mit 1:2.

Spannende Spiele verspricht die Rückrunde. Die aussichtsreichsten Teams sind dabei Oedt und Doppl-Hart.

BEZIRK (rbe). Mit dem Bezirksligisten Doppl-Hart und dem Landesligisten Oedt haben gleich zwei Teams große Chancen auf den Meisterteller im Bezirk Linz-Land.

OÖ-Liga als großes Ziel

Die mit ehemaligen Stars ge-spickte Ketelaer-Elf will in die Oberösterreich-Liga. Voraussetzung ist der Titel in der Landesliga Ost, doch mit Rohrbach und St. Valentin warten zwei starke Gegner, die nur mit zwei beziehungsweise vier Punkten hinter dem Leader liegen. "Mit dem Herbst waren wir nicht so zufrieden, wie wir uns das vorgestellt haben. Mit der Vorbereitung sind wir zufrieden, wenngleich ein Testspiel ein Meisterschaftsspiel niemals aufwiegen wird können. Das Saisonziel ist ganz klar der Aufstieg", so Trainer Marcel Ketelaer, der aber weiß: "Es wird kein Spaziergang, die anderen Teams fokussieren sich alle auf die Partie gegen uns. Uns erwarten bis zum großen Ziel 13 Endspiele."

Doppl-Hart will zurück
Mit sechs Zählern Vorsprung auf den Zweiten aus St. Florian haben die Kicker aus Doppl schon einen Fuß in der Landesliga Ost. Dennoch warten heiße Partien auf die Sturm-Elf. "Saisonziel war, nach einem großen Kaderumbau im Sommer den Abstieg zu verhindern. Die Spieler haben jetzt natürlich Blut geleckt und wollen sich den Traum von der Landesliga erfüllen. Sechs Punkte sind ein netter Vorsprung, aber vor allem Dietach habe ich noch immer auf der Rechnung", so der sportliche Leiter Werner Graf. Die Landesliga Ost würde in Doppl dann auch für spannende Spiele gegen die Admira, St. Magdalena, Gallneukirchen und Freistadt sorgen. "Wer jetzt sagt, er will nicht aufsteigen, ist fehl am Platz. Dennoch sage ich immer wieder, dass die Trauben hoch hängen, wir nicht aufsteigen müssen", so Trainer Gerold Sturm.
Liga-Kokurrent Traun liegt bereits neun Zähler hinter Doppl. "Eine klare Sache, was die Meisterfrage betrifft. Für uns geht es darum, dass wir uns weiterentwickeln. Wir haben im Winter zwei junge Spieler mit Potenzial verpflichtet. Der junge Weg ist auf lange Sicht der erfolgreichere", so Sportchef und Ex-LASK-Kicker Mario Mühlbauer.

Heißer Kampf in der 1. Mitte
Von den beiden Leondinger Teams kann nur die Union beruhigt in die Rückrunde starten. "Wir wollen das Team weiterentwicklen, Verstärkungen waren kein Thema, denn Wintertransfers sind immer so eine Sache. Nach oben und unten wird wohl nichts mehr möglich sein", so Trainer Ge-rald Trummer.
Die Kicker aus Haid brauchen eine bärenstarke Frühjahrsmeisterschaft, um den Abstieg in die 2. Klasse noch abwenden zu können. "Für uns gibt es nur ein Ziel und das ist, den Abstieg zu verhindern. Das erste Spiel gegen Alkoven ist richtungsweisend. Mit einem Sieg sind wir wieder voll im Rennen um den Klassenerhalt", so Trainer Christian Drucker.
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