29.09.2016, 06:00 Uhr

Fotovoltaik am Vormarsch

In Oberösterreich gibt es derzeit mehr als 18.000 Photovoltaikanlagen. (Foto: Foto: Gina Sanders/fotolia)

Für Fotovoltaikanlagen gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten

OÖ. Unter Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie. Seit 1995 wächst der Fotovoltaik-Weltmarkt um durchschnittlich mehr als 30 Prozent pro Jahr. In Oberösterreich sind derzeit mehr als 18.000 Anlagen mit 160.00 Kilowatt am Stromnetz.

Förderprogramme in OÖ

Grundsätzlich gibt es zwei Fördermodelle für Fotovoltaik-Anlagen. Eine Variante betrifft den Einspeisetarif, wobei die finanzielle Vergütung pro Kilowattstunde Solarstrom, die ins Netz eingespeist wird, erfolgt. Der Einspeisetarif wird in der Ökostrom-Verordnung des Bundes jährlich neu festgelegt. Zuständig ist die Ökostromabwicklungsstelle OeMAG.
Bei der Investitionsförderung wird ein Pauschalbetrag pro installierter Leistung nach Errichtung der Anlage ausbezahlt, wie etwa für jene bis fünf kWp (Kilowatt-Peak). Hierfür zuständig sind die Klima- & Energiefonds.

Befristete Aktionen

Weiters gibt es einzelne befristete Förderaktionen, die bestimmte Zielgruppen unterstützen, wie etwa das Förderprogramm für Photovoltaik-Anlagen in Schulen und Kindergärten oder die Förderung "Eigenverbrauchsanlagen für Betriebe".

Nähere Informationen:
• Regulierungsbehörde e-control, www.e-control.at
• Ökostromabwicklungsstelle OeMAG, www.oem-ag.at
• Klima- & Energiefonds, www.klimafonds.gv.at
• OÖ Energiesparverband, www.energiesparverband.at (unter Förderungen/Ökostrom)
• Land Oberösterreich, Abteilung Anlagen, Umwelt- und Wasserrecht, www.land-oberoesterreich.gv.at
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