09.05.2016, 12:23 Uhr

Gedenken an verstorbene Kinder

Mit dem Sterben des Kindes erleben sich viele Eltern wie auf Wüstenwegen. Wo blühendes, wachsendes Leben war, ist plötzlich Leere und Einsamkeit. Der Weg durch die Wüste ist hart und steinig und kostet unendlich viel Kraft. Wer ihn gehen muss, braucht Oasen des Trostes und der Hoffnung. (Foto: Mumpitz/Fotolia)

Kepler Universitätsklinikum lädt zur Gedenkandacht für Kinder, die während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder im Kindes- und Jugendalter viel zu früh verstorben sind.

Einmal im Jahr haben Angehörige im Kepler Uniklinikum die Möglichkeit, sich an Kinder und Jugendliche zu erinnern, die im Kepler Uniklinikum bzw. der vormaligen Landes- Frauen- und Kinderklinik verstorben sind oder tot geboren wurden. Ein Team aus katholischer und evangelischer Seelsorge sowie Krankenhaus-Mitarbeitern organisiert die Gedenkandacht unter dem Titel "Du zeigst mir den Weg durch die Wüste" am 20. Mai um 15 Uhr im Ausbildungszentrum am Med Campus V. in der Krankenhausstraße 26-30.

Mit der Trauer nicht allein

Trauer kann man nicht überwinden, man kann sie nur verwandeln: Den Schmerz in Hoffnung, die Hoffnung in tieferes Leben. Die Gedenkandacht ist eine Möglichkeit, dieser Verwandlung einen Schritt näher zu kommen. Die Betroffenen sollen erfahren, dass sie mit ihrer Trauer nicht alleine sind. Das Miteinanderfeiern gibt Raum für Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges. Im Anschluss an die Feier sind alle Teilnehmer zu einer Agape eingeladen.
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