20.09.2016, 14:02 Uhr

100 Gefahrenstellen für Radfahrer in Linz

(Foto: Grüne Linz)

Radwege-Sicherheitscheck der Grünen: 100 Gefahrenstellen könnten rasch behoben werden.

Es gibt in Linz einen klaren Konsens darüber, dass der Radverkehranteil steigen muss. 15 Prozent sind das Ziel bis zum Jahr 2020. Derzeit sind es gerade einmal acht Prozent. Eine Trendwende gibt es nur auf dem Papier. In der Praxis ist vieles nicht auf die Bedürfnisse der Radfahrer abgestimmt. Häufigster Grund warum Menschen nicht das Rad benutzen ist der Mangel an Sicherheit. Die Linzer Grünen sind nun in die Offensive gegangen und haben im Sommer 100 Gefahrenstellen für Radfahrer in Linz begutachtet, die rasch behoben werden könnten. "Es gibt verschiedenste Problemstellen in ganz Linz, wodurch das Radfahren durch die Stadt an Attraktivität verliert", sagt der Grüne Verkehrssprecher Klaus Grininger. "Dabei wäre es mit wenig Aufwand möglich, diese zu beheben. Hier braucht es nur den politischen Willen, nun die Gefahrenstellen rasch zu beseitigen", so Grininger. Das sieht auch Michael Meschik, Experte für Verkehrswesen von der Universität für Bodenkultur so. "Mein Eindruck ist, in Linz wollen die Politiker einfach nicht." Grininger will nun den "Radweg-Check" an Verkehrsstadtrat Markus Hein übergeben. Wann und ob es dann zu konkreten Maßnahmen kommen wird, bleibt freilich noch offen.
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