26.08.2016, 12:10 Uhr

Bürgerinitiative lädt zum Treffen am Hessenplatz

Matthias Guttengeber mit seinem Sohn und seiner Frau, Heidi Pischel, Olga Lackner, Klaudia Huber, Eva Kratochwil, Raymond Aerdts und Bernhard Moser (von links) von der Bürgerinitiative. (Foto: Bürgerinitiative)
Obdachlose, Drogensüchtige, Alkoholkranke bevölkern den Linzer Hessenplatz. Die Anrainer ärgern sich seit Jahren über die Zustände in dem Park. Der neu gegründete Verein „Bürgerinitiative Lebenswerter Hessenplatz und Umgebung“ will die Interessen der Anrainer vertreten, Ideen und Konzepte diskutieren, Aktionen koordinieren und den Austausch mit Experten vorantreiben.

Treffen bei der Volksanwaltschaft

Den ersten Auftritt als Verein hatten zwei der Vereinsgründer, Olga Lackner und Bernhard Moser, vergangenen Donnerstag im Rahmen eines Termins bei der Volksanwaltschaft. „Das Gespräch stimmt uns sehr zuversichtlich, die Volksanwaltschaft erkennt das Problem und ist bereit sich der Sache anzunehmen“. Die Forderung nach einem regelmäßigen Runden Tisch über politisches Hick-Hack hinaus wurde auch seitens der Volksanwaltschaft bekräftigt. Zum medial kommunizierten Maßnahmenpaket der Stadt Linz, meint Olga Lackner „wir freuen uns über jeden sinnvollen konkreten Schritt. Einige sind bereits zu spüren, wie etwa die tägliche Reinigung. Leider kommen die Maßnahmen nicht uns, sondern den Problemgruppen, die den Park okkupiert haben, zugute. Dass die Besetzung durch Obdachlose, Alkoholkranke und Drogensüchtige von der Stadtregierung geduldet wird, zeigt das Versagen der Stadtverwaltung und ein Desinteresse etwas für uns Anrainer zu unternehmen.“

Picknick im Park

Um auf die inakzeptable Situation weiter aufmerksam zu machen und die Bürgerinitiative vorzustellen, wird es am 10. September von 10 bis 14 Uhr ein Picknick im Park geben. „Wenigstens für einige Stunden wollen wir den Hessenplatz wieder einmal nutzen. Wir wollen uns kennenlernen und noch aktiver werden. Der Hessenplatz soll wieder zu einem angenehmen Stadtviertel-Park für alle werden“, laden die Gründer alle Anrainer und Interessierten zum Besuch ein.
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