18.10.2016, 14:54 Uhr

Erster "wellcome"-Standort in Linz eröffnet

(Foto: Kath. Familienverband)

Katholischer Familienverband bietet mit dem Projekt praktische Hilfe nach der Geburt eines Kindes.

Beim Projekt „wellcome“ stehen Freiwillige jungen Familien und Alleinerziehenden mit Rat, Tat und Hilfe zur Seite. wellcome-Gründerin Rose Volz-Schmidt reiste anlässlich der Eröffnung des Standortes in Linz extra aus Deutschland an, um ihre „Geschichte“ über den Beginn des Projekts 2002 in Hamburg zu erzählen. Als Franchising-Modell wurde wellcome 2015 von der Caritas Wien für Österreich angekauft und nun heuer vom Katholischen Familienverband OÖ nach Linz geholt.

Guter Start ins Leben

„Jede Geburt ist nicht nur eine große Freude, sondern kann auch eine Belastung darstellen, wenn der familiäre Rückhalt fehlt. Da kommt das Angebot von wellcome gerade recht. Es zeigt, dass man mit wenig Aufwand große Freude machen kann“, sagte Volz-Schmidt. Mittlerweile kann sich das junge Team auf 13 sogenannte "wellcome-Engel" – so werden die freiwilligen Mitarbeiterinnen genannt – verlassen. Sie begleiten Eltern in der ersten Zeit ihres Elternseins für einige Wochen oder Monate, damit ein guter Start ins Leben glückt. Wie eine gute Freundin oder Nachbarin kommt die freiwillige Mitarbeiterin ein bis zweimal pro Woche für ein paar Stunden der Familie zur Hilfe und achtet etwa auf das Baby, spielt mit Geschwisterkindern, hört zu und ist einfach da.

Viele Unterstützer

Unter den Gästen im Diözesanhaus befanden sich neben vielen angehenden "Engeln" auch Vertreter von Landespolitik und Kirche sowie zahlreiche Kooperationspartner. Das Projekt wird durch das Familienreferat unterstützt, und so begrüßte der Obmann der Katholischen Familienbewegung, Andreas Pumberger, den Familienreferenten des Landes OÖ Manfred Haimbuchner auch als „finanziellen wellcome-Engel“, ohne dessen Unterstützung dies alles nicht möglich gewesen wäre. „wellcome ist eine wichtige Initiative und das Projekt hat mir von Anfang an gefallen. Junge Familien, gerade wenn die Großeltern nicht unterstützend eingreifen können, brauchen unsere Unterstützung, um in der neuen, ungewohnten Situation zu reüssieren. Ich stehe nicht nur sehr gerne als ‚Taufpate‘ für wellcome, sondern gerne auch als ‚Firmpate‘ für weitere Stützpunkte zur Verfügung“, zeigte sich Haimbuchner erfreut über den erfolgreichen Start des Projektes in OÖ. Schirmherrin Christiane Frauscher betonte in ihrer Grußbotschaft: „Es ist unglaublich schön zu sehen und zu spüren, dass die Gesellschaft da ist, wenn Hilfe und Unterstützung gebraucht wird.“
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