14.06.2016, 13:25 Uhr

Kaum mehr Bettler in der Innenstadt

(Foto: Stadt Linz)
Das umstrittene sektorale Bettelverbot in der Linzer Innenstadt "übertrifft alle Erwartungen", so Landespolizeidirektor Erwin Fuchs, der weiter ausführt: "In der Verbotszone sind nur wenige Bettler anzutreffen. Demzufolge gibt es auch keine Beschwerden seitens der Bevölkerung." Diese Beobachtung bestätigt auch der Ordnungsdienst. Dessen Einsätze sind im Bereich der Bettelei im vergangenen Monat stark zurückgegangen. Die Fallzahlen sind von 308 im April auf 74 im Mai gesunken. "Das Team ist in der Innenstadt verstärkt präsent, um die Verbotszonen zu kontrollieren", sagt Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer.

Hohe Einsatzzahlen

Trotz des Rückgangs in diesem Bereich haben die Ordnungsdienst-Mitarbeiter laut Wimmer genug zu tun. Mit 2700 dokumentierten Fällen im Mai bleiben die Einsatzzahlen im Spitzenfeld. Die Kurzparkzonen-Überwachung wurde zwar aufgrund der verstärkten Kontrollen in der Innenstadt zurückgefahren, dennoch konnte der zuletzt erreichte Wert von mehr als 1400 verteilten Organstrafen pro Monat bestätigt werden. Insgesamt stellte der Ordnungsdienst im Mai 1457 Strafmandate aus (Mai 2015: 1407 Organstrafen). Einen Höchstwert verzeichnete das Team in der Kategorie „Service und Information“ mit 731 Fällen. Grund dafür war auch hier die intensive Aufklärungsarbeit vor allem wegen des sektoralen Bettelverbotes. Die Zahl der dokumentierten Amtshandlungen bei Problemen mit HundehalterInnen war im Mai mit 280 Eintragungen ebenfalls relativ hoch.
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