11.08.2016, 14:50 Uhr

Kleider-Aktion für einkommensschwache Linzer

Stadtteilzentrum-Mitarbeiterin Marion Richtsfeld (l.) mit Sozialstadträtin Karin Hörzing. (Foto: Stadt Linz)

Mitarbeiter des Stadtteilzentrums Franckviertel hatten Idee zu "offener Kleiderstange".

Seit Juli gibt es im Stadtteilzentrum Franckviertel eine "offene Kleiderstange". Die Idee dazu kam von den Mitarbeitern selbst. Sie wollen damit einkommensschwächeren Linzern helfen. Sie bringen nicht mehr benötigte Kleidung aus dem eigenen Fundus mit und bieten sie zur freien Entnahme an. Weil sie von der Idee so begeistert waren, haben sich auch Mitarbeiter der im selben Gebäude beheimateten Sozialberatungsstelle Kompass spontan zum Mitmachen entschlossen. Sie steuern ebenfalls Kleidungsstücke bei. "Diese Eigeninitiative bereichert die wertvolle Arbeit, die das Stadtteilzentrum für das Franckviertel leistet, auf einzigartige Weise", sagt Sozialstadträtin Karin Hörzing.

Anlaufstelle für Bewohner

Seit Mai 2015 bietet das Stadtteilzentrum Franckviertel an der Ing.-Stern-Straße 15-17 alle Leistungen des städtischen Geschäftsbereiches Soziales, Jugend und Familie für die BewohnerInnen der Umgebung an. Die Franckviertler können hier allgemeine Services in Anspruch nehmen und unter anderem auch Anträge auf Bedarfsorientierte Mindestsicherung oder auf einen Heizkostenzuschuss stellen. Die Sozialberatungsstelle Kompass, die sich im gleichen Gebäude befindet, unterstützt bei der Antragstellung für Mobile Dienste und bei der Anmeldung für Seniorenzentren.
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