13.04.2016, 14:54 Uhr

Oberösterreich feiert die Geschäftsidee 2016

Die oberösterreichische Geschäftsidee 2016: Sieger Hermann Schlattner (3. v. l.), Dritte Julia Reindl (2. v. l.), Zweitplatzierter Andreas Penninger (M.) mit WKOÖ-Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer (3. v. r.), Vorstandsdirektor der Volksbank OÖ Andreas Pirkelbauer (2. v. r.), Wirtschaftslandesrat Michael Strugl (r.) und BezirksRundschau-Chefredakteur Thomas Winkler (l.). (Foto: Alfred Reiter)

In der voestalpine Stahlwelt traten 32 Kandidaten in 120 Sekunden-Castings zur „Oberösterreichischen Geschäftsidee 2016“ an. Jene zehn, die die Jury überzeugten, gingen dann vor 200 Gästen ins Rennen um den Sieg.

OÖ (smw). Bereits zum sechsten Mal hatte die BezirksRundschau die Erfinder und Ideenreichen des Landes eingeladen, ihre Geschäftsidee in 120 Sekunden zu präsentieren. Die langjährigen Partner der Aktion zeigen sich begeistert. „Ein guter Beitrag zur Gründerszene“, lobt Wirtschaftslandesrat Michael Strugl das BezirksRundschau-Casting als das Original. Neben dem Land OÖ unterstützen auch Wirtschaftskammer und Volksbank OÖ das Ideen-Casting. „Ohne Innovationen gäbe es die Unternehmen und damit die Wertschöpfung nicht“, weiß WKOÖ-Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer. 4471 Gründungen gab es 2015 in Oberösterreich. Jedes vierte Patent kommt aus unserem Bundesland. Damit aus Ideen auch erfolgreiche Unternehmen werden, muss u.a. die Finanzierung stimmen, verweist Andreas Pirkelbauer, Vorstandsdirektor der Volksbank OÖ, auf Beratung und Begleitung.

Ehrenpreis für treuen Erfinder

BezirksRundschau-Vorstand Gerhard Fontan bedankte sich bei allen 110 Kandidaten. Für einen besonders treuen Erfinder gab es einen Ehrenpreis: Karl Pölz war bislang bei fünf der sechs Castings dabei. 2016 holte sich der gelernte Fotograf Hermann Schlattner den Sieg und damit 5000 Euro in bar, ein Beratungspaket des Gründerservice der WKOÖ und ein Werbeguthaben der BezirksRundschau im Wert von 20.000 Euro. Bei seinem Getränkekarton, der sich beim Entleeren automatisch zusammenzieht, fragte die Jury: „Warum gibt es das nicht längst?“

Abschlussgala auf LT1

Einen ausführlichen Bericht von LT1 zur 120 Sekunden-Abschlussgala finden Sie auf www.lt1.at

Alle Halbfinalisten im Überblick

Von 110 Bewerbern schafften es 32 ins Halbfinale des 120 Sekunden-Castings:
Franz Mayr, „Miraculix“ für gesundes und wirtschaftliches Grillen
Alexander Göpperl, teilautomatisierte Straßenmarkiermaschine
Manfred Petermaier, Dosentasche, die „alles für den Einkauf“ mitbringt
Josef Faschang, platzsparendes „Gmiasgartl“
Rudolf Wagner, Baukas-tensystem für E-Gitarren aus Aluminium
Erich Preymann, „Bumblejumping“ auf Hummelflugschanze
Michael Raher, kohlensäurehaltiges Kaffeegetränk mit verschiedenen Aromen
Christoph Pötscher, Benachrichtigungssystem mit Rückmelde- und Automatisierungsmöglichkeit
Nandor Kemeny, Schneepflug für Traktoren und Winterdienstfahrzeuge
Gerald Iraschek, Hochbeet-System aus Steinkörben
Pascal Schulz, Web-Anwendung „sinnvolles Schenken“
Martin Straßer, 3D-Statuen aus Kunststoff
Bernhard Feichtlbauer, „Woody Wall“, Wandgestaltung für den Innenraum
Michael Feilmayr, ZEIT zum Verkaufen
Silke Schimpl, „SeelenToni“ mit Dinkel zur Entspannung
Nina Seitz, 3D-Klone im Kleinformat
Andreas Viehhauser, „BuddyMe“ zum Finden von Gleichgesinnten für Sport und Hobby
Stefanie Gerhofer, kos-tenlose Registrierkasse mit kostenpflichtigen Upgrades
Susanne Frühmann, „Beanie.at“ Fairfashion Strickmode
Kerstin Reichinger, Bienenschutz-Automatik zur optimierten Bekämpfung der Varroamilbe
Alina Sophie Destinger, Zitronensäuregewinnung aus Glycerin aus der Biodieselerzeugung
Nadine Forster, „SaMa“, nervensparender Baby- und Kinder-Fleecefäustling mit Reißverschluss
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