15.03.2016, 14:39 Uhr

Dem Baumschutz wird künftig mehr Rechnung getragen

Einige Bäume werden der neuen Umkehrschleife zum Opfer fallen. (Foto: StPl Pertlwieser)
Die derzeitige, teils heftige, Diskussion um die Baumfällungen im Zuge der Errichtung einer Umkehrschleife bei der Eisenbahnbrücke verdeutlicht, dass der Baumschutz für viele Linzer von großer Bedeutung ist. "Besorgte Bürger und auch die Linzer Baumrettungsinitiative kritisieren seit Wochen, dass bei der vorgestellten Variante der Linz Linien viele Bäume unnötig gefällt werden würden, da es auch andere Umkehrschleifen-Möglichkeiten gäbe", sagt Ursula Roschger, Klubobfrau der Grünen, die in einem Dringlichkeitsantrag im Gemeinderat die Linz AG Linien auffordern, mögliche Varianten für die Umkehrschleife zu prüfen. Mehrheit gab es dafür aber keine. „Warum die jetzigen Kritiker nicht schon reagiert haben, als das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ist für mich nicht nachvollziehbar. Gegenwärtig, wo alles schon kurz vor der Umsetzung steht und auch die Schienen bereits bestellt wurden, ist es ein wenig spät“, sagt dazu FPÖ-Infrastrukturstadtrat Markus Hein.

Mehr Schutz für Bäume
Erfolg hatten die Grünen aber mit ihrem Antrag, dass künftig bei Baustellen besonders sensibel mit Bäumen und Grünraum umgegangen wird und von oberster Stelle der Stadtpolitik eine koordinierende Funktion übernommen wird. Das inkludiert auch eine garantierte rechtzeitige Information der Anrainer bei geplanten Veränderungen im Wohnumfeld. Darüber hinaus soll während der Bauzeit dafür gesorgt werden, dass vorhandenes Grün und Bäume nach speziellen fachlichen Grundsätzen geschützt werden.
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