03.05.2016, 20:41 Uhr

REPLIK zum völlig falschen und klischeehaften Gemeinschaftsbild!

Manche politische Aufführungen im Kontext der Bundespräsidentschaftswahlen in Österreich und der Umgangston der roten Jugendorganisationen, insbesondere mit Werner Faymann, zuletzt am "Tag der Arbeit", haben uns, den GesellschaftsteilnehmerInnen, ein völlig falsches und klischeehaftes Gemeinschaftsbild gezeigt!
Es ist beschämend für jede junge Generation, in einem sozialentwickelten Land wie Österreich, ihre älteren Zeitgenossen über den Bord des politischen Botts abzuwerfen! Auch die Politik ist eine Arbeitswelt in der das Alter ein Diskriminierungsgrund darstellt.
Weiter ist es enttäuschend, wenn Menschen in einem zivilisierten Land, das an Emanzipation und Fortschritt gebunden ist, Prätextthemen wie diejenige der Asylpolitik falsch und persönlich ausnutzen. Die Ressourcen unseres Landes sind nicht unbegrenzt, so wie das Land selbst nicht unendlich ist. Das ist eine Tatsache. Deshalb waren die bisherigen Maßnahmen des Bundeskanzlers in dieser Problematik vollkommen richtig.
Darüber hinaus, waren die hoch gepfiffene Ansätze völlig unbedacht, ich gehe aus vielerlei Gründen nicht ins Detail, allerdings hat Michael Häupl vollkommen Recht, Werner Faymann ist ein sehr unterschätzter Bundeskanzler! Sein politisch konstruktives Potential hat er im Laufe der Jahre sowohl intern als auch extern bewiesen. Das ist nicht ein bisschen, das ist absolut richtig!
Freilich macht jede Partei Fehler und perfekt ist bisher noch niemand gewesen, sei es PolitikerIn oder sonst. Es gibt jedoch kein Grund gegenüber den älteren PolitkerInnen und dem Bundeskanzler beleidigende Worte, Verspottung und strafrechtlich relevante Beschimpfungen mit einer beängstigenden Intensität zu betreiben. Das Ergebnis solcher falscher Haltungen ist Beeinträchtigung und NICHT solidarisches Gemeinschaftstun.
Die roten Jugendorganisationen und insgesamt die Faymann-GegenrednerInnen sollten so viel Fairness zeigen und sich selbst fragen, ob sie als Gruppe in dem Team zusammenpassen, anstelle nur über die Person von Werner Faymann negative Äußerungen zu verbreiten.

Mag.a Cornelia Linzner, Linz
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.