20.04.2016, 14:36 Uhr

DAS BUCH sagt: Volleyball ist geil. Aber schwierig.

Profi Philipp Kroiss und Amateur Armin Fluch haben ein "anderes" Volleyballbuch geschrieben.

OÖ. "Das ist ein Volleyballbuch" lautet der Titel eines, richtig, Volleyballbuches, das nicht den Inhalt hat, den man sich normalerweise von einem Buch über diese Sportart erwartet. Viel mehr erhält der Leser Einblicke in das "Leben abseits der öffentlichen Wahrnehmung".

Vorspeise und Hauptgang

Er erfährt, was sich hinter den Kulissen abspielt, warum sich Spieler und Trainer hassen, aber auch lieben, wie der Umgang mit Druck beide prägt oder was sich innerhalb der sozialen Gruppe "Sportmannschaft" abspielt. Die Autoren setzen sich mit der Frage auseinander, warum Frauen überhaupt Volleyball spielen, was denn an Volleyball philosophisch wäre, ob Volleyballer tatsächlich intelligenter sind als Fußballer und ob ein Trainer eher mit Peitsche oder mit Zuckerbrot zum Erfolg kommt.

Das Dessert

Zu diesem Menü servieren die Autoren als Dessert eine Vielzahl von Anekdoten, Meinungen und persönlichen Erlebnissen aus ihren Karrieren als Spieler und Trainer. Dabei nehmen sie sich kein Blatt vor den Mund und sind weder in ihrer Subjektivität noch in der Wortwahl zimperlich.

Die Gewürze

Als Würze zum Drüberstreuen gibt es Kommentare von bekannten österreichischen Volleyballpersönlichkeiten, die ihre Sicht der Dinge unzensuriert darlegen.

Herausgekommen ist ein Buch, das es in sich hat. Das die Möglichkeit zu Lust und Freude ebenso in sich hat wie die zu Ärger und Kopfschütteln. Und das deshalb tatsächlich "anders" ist.
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