16.09.2016, 14:43 Uhr

Hauptsponsor steigt bei Generali Ladies aus

Arno Schuchter (Vorstandsmitglied der Generali Versicherung), Barbara Haas (WTA 135) und Turnierdirektorin Sandra Reichel (v. l.) Foto: GEPA pictures

Turnierdirektorin sieht das WTA-Turnier nicht gefährdet, heuer schlagen zwei Top-Ten Spielerinnen in Linz auf.

LINZ (red). Das größte Damentennis-Turnier Österreichs steht vor der Tür: Das Generali Ladies in Linz wird wohl heuer zum letzten Mal unter diesem Namen auf der Gugl über die Bühne gehen. Bei der Präsentation des Teilnehmerfeldes der 26. Auflage des WTA-Turniers von 8. bis 16. Oktober gab Generali-Vorstandsmitglied Arno Schuchter bekannt, dass sein Arbeitgeber den dieses Jahr auslaufenden Vertrag mit dem Turnier nicht verlängern wird. Turnierdirektorin Sandra Reichel macht sich um die Zukunft des Turniers aber keine Sorgen und freut sich vorerst über eine starke Nennliste: Mit der tschechischen US-Open-Finalistin Karolina Pliskova und der Spanierin Carla Suarez Navarro kommen mit der Nummer sechs und acht der Weltrangliste zwei Top-Ten-Spielerinnen. Hinzu kommen Publikumslieblinge wie Kiki Bertens oder Genie Bouchard.

Pliskova in Pole-Position

Karolina Pliskova, die Sensations-Frau der US Open 2016, die im dritten Satz gegen die neue Nummer eins der Welt, Angelique Kerber, schon mit 3:1 geführt hatte, ist beim „Generali Ladies Linz“ top-gesetzt. Die 24- jährige Tschechin kommt als frisch gebackene Top-Ten-Spielerin auf die Gugl. Dank ihrer jüngsten Top-Leistungen hat Pliskova mit Rang sechs ihr bestes Karriere-Ranking (bisher Rang 7 im Jahr 2015) geschafft.

"Kaum zu breaken"

Worte der Bewunderung für die Leistung der Linzer Nummer-eins-Spielerin findet Turnierbotschafterin Barbara Schett: „Ja, unfassbar ihr Tennis in den vergangenen Wochen. In Cincinnati und bei den US Open im Finale, in New York sogar beide Williams-Schwestern besiegt, das haben bisher noch nicht viele Spielerinnen geschafft. Karolina glaubt jetzt an sich und das führt zu dieser Formsteigerung. Der Aufschlag ist ihre große Waffe, in Linz ist Karolina fast unmöglich zu breaken. Sie hat mir gesagt, dass sie sich schon sehr auf unser Turnier freut. Sie kann mit dem Auto anreisen. Was mir an ihr imponiert: Sie ist immer noch ruhig und bodenständig.“

Zweite Top-ten-Spielerin beim „Generali Ladies 2016“ ist eine Spanierin: Carla Suarez Navarro. Die 28-Jährige, die in ihrer Karriere zwei WTA-Turniere gewonnen hat, scheint im aktuellen WTA-Ranking an achter Stelle auf. Auch sie verfügt über Eigenschaften, die eine ehemalige Weltklassespielerin wie Barbara Schett faszinieren. „Carla begeistert mich immer wieder mit ihrer einhändigen Rückhand. So flüssig und elegant wie sie schafft das keine andere Frau. Carla kann jede Gegnerin schlagen, denn sie spielt ein variantenreiches Tennis“, analysiert die gebürtige Tirolerin.

ÖTV-Duo

Klar, dass auch Österreichs Spitzenspielerinnen beim „Generali Ladies“ im Blickpunkt stehen. Tamira Paszek (WTA 105) und Barbara Haas (135) wollen bei ihrem Heimturnier zeigen, dass sie besser sind, als es in den Weltranglisten-Platzierungen zum Ausdruck kommt. Oberösterreichs Tennisfans freuen sich natürlich auf „Landsfrau“ Babsi Haas, die mit einem besonderen Erfolgserlebnis nach Linz kommt: Bei den US Open hat die 20-Jährige heuer zum ersten Mal in ihrer Karriere den Hauptbewerb eines Grand-Slam-Turniers erreicht. Sehr zur Freude ihrer Tennisbetreuer Jürgen Waber und Sybille Bammer.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.