23.05.2016, 10:03 Uhr

Karate-WM in Linz wird ein grünes Event

Bettina Plank (l.) und die Buchinger-Brüder freuen sich bereits auf das Heimspiel in Linz.

"Wir setzen auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit", sagt Organisator Hans Werner Streicher.

LINZ (rbe). Die vom 25. bis 30. Oktober in der Landeshauptstadt Linz stattfindende Karate-Weltmeisterschaft steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Die Verantwortlichen rechnen mit rund 25.000 Zusehern auf der Linzer Gugl. Insgesamt gehen 2500 Sportler aus mehr als 100 Nationen an den Start.

Hohe Anforderungen
Für die Veranstalter rund um Ewald Roth und Hans Werner Streicher ist klar, dass es sich nicht nur um eine sportliche Großveranstaltung im herkömmlichen Sinne handelt, denn die Karate-WM versteht sich als grünes Event. "Wir haben uns 2010 um die WM beworben, 2014 kam dann der Gedanke auf, diese als 'Green Event' zu veranstalten", so Streicher, der weiter ausführt: "Die Kriterien für ein solches Event sind vielfältig. Angefangen beim Klimaschutz und Aspekten der Mobilität spielen auch der Veranstaltungsort sowie die Unterkünfte eine Rolle, außerdem infrastrukturtechnische Punkte wie Material- und Abfallmanagement."

Nachhaltig für die Zukunft
"Uns ist wichtig, dass von der Karate-WM nachhaltig etwas zu merken ist und nicht nur eine Woche lang", so Streicher. Konkret spricht der Organisator damit den Umstand an, dass etwa das Abfallmanagement in der TipsArena auf der Gugl nachhaltig umstrukturiert wird. "Die Sportler und Fans werden außerdem bemerken, dass weder Plastikflaschen noch übermäßig Papier verwendet werden wird", so Streicher, der ergänzt: "Wir haben uns bis ins kleinste Detail Gedanken gemacht. So etwa setzen wir beim Catering auf ein höchstes Maß an Qualität und Regionalität. Wir wollen mit Frische überzeugen und den kulturellen Werten der Teilnehmer und Fans entsprechen."

Sportlich gerüstet
"Nachdem wir den Sportlern eine gänzlich neue Erfahrung bieten können, hoffen wir natürlich, dass die sportlichen Leistungen ebenso hochklassig sind. Wir Österreicher haben durchaus Chancen auf Medaillen", so Streicher. Bettina Plank ist eine der österreichischen Medaillenhoffnungen. Bei den Brüdern Lukas und Christoph Buchinger hängt die Teilnahme an der WM im Kata-Teambewerb noch von einem nationalen Qualifikationsturnier ab. "Wir trainieren neunmal in der Woche. Das Ziel ist die WM und wir hoffen natürlich, in Linz im Teambewerb starten zu können", so die Brüder. Infos unter: www.karate2016.at
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