03.10.2016, 09:27 Uhr

Wenn LäuferInnen Nachts die Linzer Innenstadt unsicher machen

Alexander Tohati kam mit einer Zeit von 00:20:12,9 in das Ziel und belegte beim sechsten Linzer Sparkasse City Nightrun, mit über 2400 Startern, den 112. Platz. (Foto: Regionalsport.at)
Linz: Linzer Sparkasse City Nightrun | LINZ eh. Am Freitag, 29.09.2016 fand in der oberösterreichischen Landeshauptstadt zum sechsten Mal der Linzer Sparkasse City Night Run statt. Über 2400 gemeldete LäuferInnen starteten um 20.30 mit einem durch Mark und Bein gehenden Knall von der Promenade in Richtung Taubenmarkt nach links zum Hauptplatz. Vorbei an der Dreifaltigkeitssäule über die Nibelungenbrücke trafen sie in Urfahr ein. In einer Schlinge über das Jahrmarktgelände und das Rathaus liefen sie wieder über die Donau zurück. Am Hauptplatz ging es nach rechts über die Altstadt bis zum Volksgarten und auf der Landstraße wieder retour ins Ziel, das wie der Start an der Promenade lag.
Es war atemberaubend anzusehen, wie hunderte Menschen durch die nächtlich beleuchtete Stadt und hier vor allem durch die Altstadt liefen. Vorbei an Menschen die ihren Feierabendkaffee genossen und dabei alle SportlerInnen euphorisch anfeuerten. Die 5,2 Kilometer als schnellste gelaufen sind Christian Tortorolo bei den Herren (00:16:12,8) und Anna Przybilla bei den Damen (00:18:01,1). Zweiter Herr wurde Benjmin Klingler (00:16:13,1). Zweite Dame im Ziel war die Kanadierin Natalie Thompson (00:18:59,9). Bronze bei den Damen holte sich Sigrid Herndler mit einer Zeit von 00:19:01,6, bei den Männern war es Paul Seyringer (00:16:13,6). Das hurtigste Team war das TriRun Linz mit einer Gesamtzeit von 00:51:52,0. Der älteste Teilnehmerin (Jahrgang 1940) war Ursula Gitscher der mit einer Zeit von 00:28:49,7 manch jungen Kontrahenten weit zurück lies. Schnellste jüngste Läuferin war Viola Sykora (Jahrgang 2006) mit einer tollen Zeit von 00:30:07,5.

Die Organisatoren ASKÖ Tri Linz rund um Obmann Ewald Tröbinger in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Oberösterreich können auf einen gelungenen spätsommerlichen Laufabend zurückblicken. Nicht zu vergessen, die Unterstützung durch Rettung und Polizei ohne die es nicht möglich wäre, so nah am Geschehen dabei zu sein. Denn bis auf den Start/Ziel Bereich waren die Häuser und die Zuschauer die einzige Absperrung für die laufbegeisterten SportlerInnen.

Text, Fotos und Ergebnisse: Regionalsport.at
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