20.05.2016, 15:54 Uhr

Industrie 4.0 im Fokus

Am Podium: Folkmar Alzner, Beate Kraml, Naftali Neugebauer, Peter Weixelbaumer, Andreas Greilhuber, Stefan Miejski (v. l.). (Foto: i4x)

Hochkarätige Vortragende und spannende Diskussionen über die Zukunft von Industrie und Arbeit.

Die Veranstaltungsreihe "Nemesis Industrie 4.0" ging in der Tabakfabrik der Frage nach, ob Industrie 4.0 nun tatsächlich Fluch oder Segen ist. Den zahlreichen Besuchern wurde bei spannenden und hochkarätig besetzten Vorträgen die Antwort relativ schnell klar: Es ist beides. Und vor allem: Industrie 4.0 ist enorm vielfältig. Das zeigte sich schon bei der Auswahl der Key-Note-Speaker. So betonte Bürgermeister Klaus Luger, dass "eine Industriestadt wie Linz enorme Anstrengungen unternehmen muss, um mit dabei zu sein." Also mit gut ausgebildeten Köpfen und wettbewerbsfähigen Start-ups als Standort gefragt zu sein. So betonte Luger, dass er in Linz "explizit eine Kultur der Unternehmensgründungen" etablieren will und stellte gleich eine noch größere Forderung: "Linz muss die innovativste Stadt Österreichs werden."
Im anschließenden Vortrag referierte AMS Oberösterreich-Chefin Birgit Gerstorfer darüber, wie sich die Arbeitswelt verändern wird und zeigte verschiedene Möglichkeiten auf. Hausherr Chris Müller, Direktor der Tabakfabrik, nahm dann die Besucher mit auf eine Reise voller Visionen. "Wir müssen Land sehen, wo noch kein Land ist", betonte Müller, der sich für eine "Neo-Industrialisierung" stark machte. Für den Abschluss des Abends sorgte eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion, die noch einmal konkret auf die Chancen und Gefahren von Industrie 4.0 einging.
Für die positive Atmosphäre sorgten auch das Rahmenprogramm mit 3D-Druckern und Crowdfunding-Beratung sowie die Möglichkeiten zum intensiven Netzwerken. Die Veranstaltungsreihe soll dann im Herbst ihre Fortsetzung finden. Details und Updates erfahren Sie im Internet auf www.innovation4x.com
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