06.10.2016, 07:00 Uhr

Schulprojekte als Ergänzung zum Lehrstoff

Heinrich Schaller ist Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ. (Foto: Foto: RLB OÖ)
BezirksRundschau: Warum unterstützt die Raiffeisenlandesbank OÖ die Aktion „Lernen fürs Leben“?

Schaller:
Lernen fürs Leben ist ein ständiger Prozess. Eine Entwicklung, die permanent und an den unterschiedlichsten Orten stattfindet: Daheim in der Familie, in der Schule, im Freundeskreis, im Sportverein, im Berufsleben etc. Die Schule ist aber der wichtigste Knotenpunkt, wenn es um Wissen geht, darum, Interesse zu wecken, zu motivieren und zu begeistern.

Welche Schulprojekte unterstützt die Raiffeisenlandesbank OÖ?

Der Raiffeisenlandesbank OÖ und den Raiffeisenbanken vor Ort war die Unterstützung von Schulprojekten immer ein außerordentlich großes Anliegen. Daher ist es wirklich bedauerlich, dass es durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen beinahe unmöglich geworden ist, Schulen und Schulprojekte direkt zu unterstützen.

Was zeichnet ein gutes Schulprojekt aus? Welchen Mehrwert bringen Projekte für den Schulunterricht?


Schulprojekte zeigen einerseits, wie hoch das Engagement der Pädagoginnen und Pädagogen ist. Und sie haben engen Praxisbezug – sei es zu wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, technischen oder naturwissenschaftlichen Themen. Das halte ich als Ergänzung zum Lehrstoff für wichtig und spannend für den Unterricht.

Gibt es ein Schulprojekt, das Ihnen aus Ihren Schultagen in Erinnerung geblieben ist?

Meine Schulzeit liegt doch schon geraume Zeit zurück (lacht). Aber woran ich mich noch gut erinnere, sind die Stunden „vertiefende Mathematik“ ab der 7. Klasse. Komplexe Themen wurden in kleinen Gruppen besprochen und gemeinsam erarbeitet. Nach Sport – und hier vor allem Fußball – ist Mathematik dadurch fast zu meinem zweiten Lieblingsfach geworden.
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